Hidrológiai Közlöny 1937 (17. évfolyam)

Papp Ferenc dr.: Die warmen Heilquellen von Budapest

,124 Ferenc Papp H. Böckh (27) hat Gipskristalle am Kleinen-Schwabenberg beob­achtet. Ausser den aufgezählten Mineralien wurden auch andere be­schrieben, so berichtet F. Koch (28) über Eisenopal, Kaolinit, Kolli ­rit, Stilpnosiderit am Gellértberg. E. Scherl (21) über Halloysit aus der Denevér und Tamásgasse. Gesteine die auf Thermen hinweisen. Die warmen Quellen bilden neue Gesteine, oder zersetzen die anwesenden. Mit Ausnahme der losen Sedimente sind die Spuren der einstigen Thermen an allen Gesteinen des Budaer Gebirges anzu­treffen. Die Wirkung des Thermalwassers ist mechanischer, in man­chen Fällen chemischer Natur. Die mechanische Wirkung äussert sich in der Zersetzung des Dolomites, Kalksteines und der Mergel. Das Dolomitmehl und cephalopodenführendes Kalksteinmehl be­steht aus Kristallen. Nach M. Pálfy (29) ist der cephalopodenführen­der Kalkstein von Fazekasberg durch kohlensäureführende submarine Thermalquellen zersetzt. I. Ferenczi (30) weist darauf hin, dass das Dolomitmehl von Solymár (Odenberg) mehr MgO, als das frische, unzersetzte Nebengestein enthält. Mit der Frage der Zersetzung des Dolomites des Budaer Gebirges befasste sich zuletzt ausführlich E. Schert. Er hält den mehlartigen Dolomit für ein Produkt der ent­lang der Verwerfungen emporsteigenden warmen Quellen. Die plio­zänen-pleistozänen Thermen enthielten mehr CO* als die heutigen. Es wurde an mehreren Stellen beobachtet, dass der Dolomit unter dem Einfluss heisser Quellen zelliges Gefüge angenommen hat. (Gellértberg, Südseite Somlói-út, Sasberg, Hunyadiberg.) Weisser, mehlartiger Nummulinenkalkstein wird am Kőkapuberg (Südseite, städtischer Steinbruch, neben Nagybányai-út 76.) ge­wonnen. Am Tétényer-Plateau (SO, in den Gruben von D. Hof­mann und Kolerich-Suppan) somatischen Kalksteines auf säulen­artige Flötze. Diese Kalksteinflötze sind viel härter, als das umge­bende Gestein, sie enthalten erbsensteinartige Einlagerungen — so dass man sie als Stellen einstiger Thermalquellen betrachten muss. Der (ober eozäne) Bryozoen Mergel (unteroligozäne) Budaer Mergel wurde an mehreren Orten von den pleistozänen, pliozänen

Next

/
Oldalképek
Tartalom