Hidrológiai Közlöny 1937 (17. évfolyam)

Papp Ferenc dr.: Die warmen Heilquellen von Budapest

Die war inen Heilquellen von Budapest 109 Quellen, bei dem Schlammbad des Lukas-, des Kaiser-Bades und im Römerbad in musterhafter Weise geschehen ist. Das Wasser der Juventus- und Attila-Quellen wird unmittelbar an der Aufbruch­stelle zum Trinken verabreicht, wodurch es ohne geringster Schmä­lerung der Emanation an Radium zum Verbrauch gelangt. Im Schlaminteich des Lukas-Bades brechen 15 Quellen hervor und die liber den Aufbruchstellen sich aufhaltenden Badegäste lassen sich die Radioaktivität in vollem Masse zugute kommen. Im Römerbad brechen die lauen Quellen ebenfalls im Teiche selbst, der zum Baden dient, auf. Hinsichtlich ihrer chemischen Zusammensetzung können die meisten der Budapester Thermalquellen in die Gruppe der radium und schwefelhaltigen erdalkalischen warmen Quellen gereiht wer­den. Es gibt aber auch einige, die zu den schwach mineralhaltigen, einfachen warmen Quellen gehören, in denen nämlich Nieder­schlags- und Karstwasser überhandnehmen. Die geologischen Verhältnisse der Thermen. Im Gebiete der Haupt- und Residenzstadt Budapest läuft die Grenze zwischen dem Budaer Gebirge und der Ebene des Grossen Ungarischen Alföld ab. Die meisten Thermen entspringen gerade an dieser Grenzlinie. Der geologische Aufbau dieser beiden topo­graphischen Einheiten ist recht verschieden. Während am rechten Donauufer hauptsächlich die mesozoischen und die härteren alt­tertiären Gesteine emporragen, finden wir an der linken Seite der Donau lockere Tertiärsedimente. Die Beschreibung dieser Bildun­gen möchte ich noch mit den tektonischen Verhältnissen, der Was­serleitungsfähigkeit der einzelnen Gesteine und der Zusammen­setzung der Schlämme ergänzen. Obwohl das Gebiet der Stadt Budapest vom geologischen Gesichtspunkte aus recht ausführlich untersucht wurde, sind die einzelnen Bildungen nur bis zu einer verhältnismässig geringen Tiefe bekannt. Die ältesten Bildungen stellen die Raibier Kalkstein- und Dolomit-Schichten in den Auf­schlüssen der Mátyás-, Csúcs- und Fekete-Berge am rechten Donauufer, sowie der norische Dolomit in der Tiefbohrung des Széchenyi-Bades am linken Donauufer dar. Die Beschaffenheiten des unter diesen Bildungen vorhandenen Grundgebirges können

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