Hidrológiai Közlöny 1937 (17. évfolyam)

Papp Ferenc dr.: Die warmen Heilquellen von Budapest

110 Ferenc Papp wir uns nur mit Hilfe von Annahmen erklären, die sich auf den geologischen Aufbau der weiter entfernt liegenden Gebiete und teil­weise gerade auf die ehem. Zusammensetzung des Wassers der Thermen stützen. Ein jeder Geologe, der in der Umgebung von Budapest ar­beitete, befasste sich mit der Entwicklungsgeschichte dieses Ge­bietes. Gellértberg. Fig. 7. Schematisclier geologischer Querschnitt durch Budapest in O —W Rich­tung. (Nach Schafarzik.) 1. Dolomit d. Oberen Trias. 2. Eozäne Brekzien. 3. Oli­gozäner und miozäner Sand und Ton. 4. Alluvium. Die nach unten gerichteten Pfeile zeigen den Weg des Niederschlagwassers, die aufwärts gerichteten Pfeile die Strömungsrichtung des aus der Tiefe hervorbrechenden Wassers. Unter den Sedimenten befinden sich aller Wahrscheinlichkeit nach kristalline Gesteine. Der bedeutende Na-Gehalt unserer Ther­men, sowie das Vorhandensein von Si, P, Mn und Fe berechtigt diese Annahme. Durch die Spalten dieses alten Gebirges bricht das. fast 80° C warme Wasser empor und dringt in die darüber lagern­den Gesteine ein, welche — aus den ans Tageslicht tretenden Bil­dungen der benachbarten Gebiete zu schliessen — eine Dioritgneis-, kristalline Schiefer- und recht mächtige Phyllit-Serie darstellen. Im Archaikum war im Gebiete des Budaer Gebirges ein aus intrusiven Gesteinen aufgebautes Gebirge vorhanden, das von kris­tallinen Schiefern umrandet war. Dieses Gebirge wurde dann im Laufe des Paläozoikums abgetragen. Es begann zu sinken, bis in der Trias die vordringende Tethys zuerst einen grauen, hornstein­führenden Kalkstein, dann — mit der einstweiligen Zunahme des.

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