Hidrológiai Közlöny 1936 (16. évfolyam)

Ijjász Ervin: A nyersalomtakaró szerepe az erdők vízháztartásában

•76 Ervin Ijjász Bei der Untersuchung der Humusdecke kann man mit freiem Auge folgende Schichten scharf unterscheiden : Die oberste Schichte ist die Streu, welche zum grössten Teile aus unversehrtem trockenen Laub besteht. Unter der Streu liegt die Moderungsschichte, deren Bestand­teile halbzersetzte, noch gut erkennbare Blätter oder Nadeln sind. In der dritten und untersten Schichte, die auf dem Mineralboden aufliegt, sind die Laubbestandteile mit freiem Auge nicht mehr zu unterscheiden, sondern man findet nur eine schwarze, homogene kolloide Masse, den sogenannten Humusstoff. Es ist leicht verständlich, dass im Wasserhaushalte des Wald­bodens dieser Rohhumusdecke eine bedeutende Rolle zufällt, da sie infolge ihrer Lage, Materie und Zusammensetzung eine grosse Niederschlagsmenge aufzunehmen vermag. III. Richtlinien der Bodenfeuchtigkeitsmessung. Bei der Feuchtigkeitsmessung unterscheiden wir Einzel- und Reihenmessungen. Die Einzelmessungen wurden besonders von Ebermayer und Wollny gehandhabt. Diese ergeben immer den augenblicklichen Zustand der Bodenfeuchtigkeit und sind darum Zufallswerte, die für den Wasserhaushalt nicht charakteristisch sein können. Der Ver­gleich der Einzelmessungen ist geradezu unmöglich. Die Reihenmessungen gestatten einen besseren Einblick in die Feuchtigkeitsverhältnisse des Bodens. In dieser Richtung arbeiteten Ramann, Albert, Krauss und Wyssotzky. Diese Untersuchungs­methode ist von Zufällen unabhängig, ergibt ein richtiges Bild der jeweiligen Verhältnisse und ist praktisch gut auswertbar. Ein grosser Nachteil der bisherigen Messungen ist, dass sie meist Gewichtsprozente angeben, was fehlerhafte Daten ergibt und den Vergleich von Ergebnissen, die auf verschiedenen Böden er­langt wurden, nicht ermöglicht. Die in Gewichtsprozenten angege­bene Feuchtigkeit ist nicht nur mit der jeweiligen Bodenfeuchtig­keit, auf welche sie bezogen wurde, sondern auch mit dem Boden­trockengewicht in Verbindung. Da das Bodengewicht mit der Tiefe zunimmt, wird das darauf bezogene Feuchtigkeitsprozent bei analogen Feuchtigkeitsverhältnissen mit der Tiefe abnehmen. Da­rum dürfen also nur jene Feuchtigkeitswerte verglichen werden, deren Bodentrockengewicht annähernd gleich ist. Der Vergleich von Werten, die bei verschiedenen Böden gemessen wurden, ist nicht möglich. Die in Gewichtsprozenten gegebenen Feuchtigkeits­-Kten sind also praktisch kaum verwertbar und wenn man z. B.

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