Hidrológiai Közlöny 1936 (16. évfolyam)
Ijjász Ervin: A nyersalomtakaró szerepe az erdők vízháztartásában
Die Rolle des Rollhumus im Wasserhaushalte des Waldes 77 die Feuchtigkeitsprozente humoser, oder reiner Humusböden mit jenen von Mineralböden vergleicht, gelangt man zu gänzlich falschen Ergebnissen. Auf diese Fehler der Feuchtigkeitsmessung verwies zuerst Ramann und schlug vor, die Feuchtigkeit in Raumprozenten anzugeben. Die in Raumprozenten ausgedrückten Feuchtigkeitsdaten zeigen die in Wirklichkeit bestehenden Verhältnisse der Bodenfeuchtigkeit, weil sie vom Gewicht des untersuchten Bodens unabhängig sind. Dadurch ist der Vergleich und die praktische Auswertung ermöglicht. Zur Feuchtigkeitsmessung mit Raumprozenten benutzte Ramann einen Stahlzylinder von 10 cm Durchmesser und 10 cm Höhe, welcher in den Boden getrieben wurde. Die Feuchtigkeit der auf diese Art entnommenen Bodenprobe bekannten Volumens, wurde aus der Gewichtsdifferenz des feuchten und trockenen Bodens bestimmt. Obwohl Ramann mit dieser Methode die Messung der Bodenfeuchtigkeit nach dem Raumprozent ermöglichte, fand sein Vorgehen keine allgemeine Anwendung. Die systematische Entnahme der Proben ist ziemlich schwierig, erfordert viel Zeit, Sorgfalt und eine gewisse Fachkenntnis. Die serienmässige Probenentnahme wird durch ungeschulte Hilfskräfte ausgeführt; daher ist die Ramannsche Methode wenig geeignet. Um die Nachteile des Ramannschen Methode ausschalten zu können, schuf Krauss ein neues Vorgehen, welches für die serienmässige Entnahme der Bodenproben äusserst geeignet ist. Krauss vereinigte in genialer Weise die Vorteile der Feuchtigkeitsmessung nach Gewichtsprozenten mit der leichten und raschen Probenentnahme, mit den Vorteilen des Ramannschen Zylinders, der Genauigkeit und der Probenentnahme nach dem Volumen. Bei den serienmässigen Feuchtigkeitsmessungen bestimmt Krauss den jeweiligen Feuchtigkeitsgehalt des Bodens nach Gewichtsprozenten und berechnet dann die Raumprozente. Nachdem das Volumen des unberührten Waldbodens praktisch als tunveränderlich angesprochen werden kann, ergibt die Krauss-sche Methode einwandfreie und praktisch gut auswertbare Ergebnisse. Ihre Einfachheit ermöglicht die systematische Beobachtung des Wasserhaushaltes grösserer Flächen. IV. Beschreibung der Versuchsflächen. Im Winter 1934/35 versuchte ich die Methode von Krauss bei den Feuchtigkeitsmessungen in Lehrreviere der Forstlichen Hoch-