Hidrológiai Közlöny 1935 (15. évfolyam)

Horusitzky Henrik: Budapest dunabalparti részének talajvize és altalajának geológiai vázlata

Grundwasser und Untergrund von Budapest 155' tigen artesischen Brunnen das Wasser erhält. Aus diesen Schot­tern kamen keine Versteinerungen zum Vorschein, so dass ihre sicliere stratigraphische Bewertung eintsweilen nicht durchgeführt werden kann. In der artesischen Bohrungen des Városliget (Stadtwäldchen) lagert an der Stelle des unteren Miozäns ein dünnes Süsswasser­sediment, als Zeichen dafür, dass dieses Gebiet zu jener Zeit aus dem Meer emporragte und im Anschluss an das Budaer Gebirge ein Festland bildete. Die Ablagerungen des Oligozäns bilden den äusseren Saum des unter Pest liegenden Troges. Die Horizonte desselben, na­mentlich der Budaer (Ofner) Mergel, Kisceller Ton und das obere Oligozän lassen sich hier nur schwer trennen, weshalb ich die­selben auch auf der Karte zusammenzog. Ältere Bildungen, wie der Kisceller Ton sind vom Untergrund der Pester Seite nur aus der Tiefbohrung des Városliget bekannt. Hier wurde nach dem Budaer Mergel auch eine dünne Eozänschicht mit einem 0.8 m mächtigen Kohlenflöz durchbohrt und dann das Fundament der tertiären Schichten: der triassische Dolomit angefahren. Diese älteren Bildungen des Untergrundes der Hauptstadt gelangen nur an der Budaer Seite an die Oberfläche, wo im Bett der Donau der Budaer Mergel unter dem Kisceller Ton hervortritt und dann die ganze tertiäre Serie längs einer gewaltigen Verwerfung sich an den Dolomit des Gellért-Berges anlehnt. Welche Bildungen im Liegenden der Trias folgen, das ist noch unbekannt. Es ist nicht sicher, ob die paläozoischen Ablagerungen, z. B. die permi­schen Konglomerate hier in der Tiefe vorhanden sind, oder ob alte kristallinische Gesteine, eventuell Gneise und Granite das unmittelbare Liegende des Triaskalkes und Dolomits bilden. Die hohe Radioaktivität unserer Thermen führe ich jedenfalls auf diese kristallinischen Gesteine zurück. Das heutige Antlitz des Gebietes der Hauptstadt stammt aus dem Pleistozän. Als die Donau am Ende des Pontikums und am Beginn des Levantikums die Talenge von Nagymaros — Visegrád durchschnitt, begann sie am Rand des Nagy Magyar Alföld (Gros­se Ungarische Tiefebene) die Anhäufung von Schotterkegeln und die Ausgestaltung ihres Bettes. Vorerst gelangten die höheren Schotterterrassen zur Ablagerung, zu denen der am Kőbányaer Hügel befindliche Schotter gehört, dann bildete sich die Schotter­terrasse des Városliget.

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