Hidrológiai Közlöny 1935 (15. évfolyam)

Horusitzky Henrik: Budapest dunabalparti részének talajvize és altalajának geológiai vázlata

156 Heinrich Horusitzky Kurz vorher entfaltete aber der Strom eine gewaltige erodie­rende Tätigkeit und hobelte das Gebiet der Pester Seite bis zum Fuss des Budaer Gebirges fast so glatt, wie die Platte eines Tisches ab. Die so entstehende Oberfläche bildet das sog. tragfä­hige Fundament unserer Hauptstadt. Nach dem Abschluss der erodierenden Tätigkeit, d. h. am Anfang des Pleistozäns legte der Strom das Fundament der niedrigeren Schotterterrasse nieder. Zunächst wälzte er riesige, kopfgrosse Gerölle dahin und brachte im Schotter auch die Versteinerungen der erodierten Bil­dungen mit sich, dann überdeckte er diese Grundlage mit kleiner körnigem Schotter. In der Nähe des Budaer Gebirges war aber noch immer die Erosion tätig, bis zum pleistozänen Ufer, das nicht die Folge eines Bruches, sondern das Resultat der Erosion des Stromes darstellt. Auf den niedrigeren Terrassen des ausge­stalteten Donau-Tales gelangte gelber fluviatiler Sand zur Abla­gerung, der gegen den Ausgang des Pleistozäns durch die Ein­wirkung der stärkeren Winde in Flugsand umgestaltet wurde. Deshalb sind in unserem Gebiet in NW —SO-licher Richtung ver­laufende Sandhügelzüge und zwischen denselben grössere und kleinere Depressionen anzutreffen. Mit der Ausgestaltung des Donaubettes zwischen dem Rand des Budaer Gebirges und dem pleistozänen Ufer treten wir in die geologische Gegenwart: in das Holozän oder Alluvium über. Während die Donau ihre Tätigkeit fortsetzend, das pleisto­zäne Ufer zu einer nahezu vertikalen Wand abschnitt, gelangte östlich von diesem Ufer, auf der Terrasse des Városliget allmäh­lich ein System von Bächen zur Ausbildung, namentlich der Rá­kos- und der Városligeter Bach mit ihren Nebenbächen. Beide Bäche ergossen sich auf das Inundationsgebiet der Donau, wohin auch die aus dem steilen pleistozänen Ufer hervortretenden Quel­len reichliche Wassermengen lieferten. Nach der Aufschüttung des Inundationsgebietes grub sich die Donau ein tieferes Bett, dann zerteilte sie sich auf Nebenäste, in deren Umgebung mit Was­ser bedeckte Auen und Rohrbestände zur Ausbildung gelangten. Das von den Ästen der Donau durchschnittene Gebiet war lange Zeit hindurch sumpfig. Zwischen den kleineren und grösseren Sümpfen und Donauarmen erhoben sich einzelne Inseln, von de­nen die grösste an der Stelle des heutigen IV. Bezirkes von der Basilika bis zum Kalvinplatz reichte. Hier kam die erste kleine

Next

/
Oldalképek
Tartalom