Hidrológiai Közlöny 1935 (15. évfolyam)

Horusitzky Henrik: Budapest dunabalparti részének talajvize és altalajának geológiai vázlata

154 Heinrich Horusitzky Hauptstadt bezüglich des Grundwassers Orientierung bieten. Vom technischen Gesichtspunkt ist die stratigraphische Stellung der Ablagerungen beinahe gleichgültig, ja das Eingehen auf geologi­sche Details würde sogar die Übersichtlichkeit der Arbeit beein­trächtigen. Den geologischen Fachkreisen hingegen sind die Hauptzüge der Geologie unserer Hauptstadt hinlänglich bekannt, diesen könnte ich ausser einigen geringfügigen Berichtigungen der Grenzen kaum etwas Neues bieten. Aus diesen Gründen gebe ich hier nur Vollständigkeits halber eine ganz kurze Übersicht des geologischen Baues der Pester Seite. In dem am linken Ufer der Donau gelegenen Teil unserer Hauptstadt bilden die verschiedenen tertiären Bildungen einen in grossen Zügen einheitlichen Trog im Untergrund, worauf bereits F. Schafurzik und A. Vendl hingewiesen haben. Ich wiederhole, dass die tektonische Depression des Pester Untergrundes nur in grossen Zügen als einheitlich bezeichnet werden kann, da die Lagerung der Schichten dieses zusammenhängenden Troges in den Details komplizierter ist, indem dieselben stellenweise durch Verwerfungen zerschnitten, an anderen Stellen durch kleinere­grössere Falten zu Synklinalen und Antiklinalen gestaltet wurden. (Siehe Beilage IV. und die dazugehörige Erläuterung auf pag. 133.) Dieser trogartigen Lagerung entsprechend, treten die jüngs­ten Schichten des Untergrundes im Umkreis des tiefsten Punktes, die ältesten an den Rändern des Troges zutage. Dieser Bau gibt sich auch in der geologischen Karte kund. Das tektonisch tiefste Gebiet des Budapester Troges entfällt auf die Umgebung des Bezirkes Kőbánya, wo die jüngsten tertiären Ablagerungen: die levantinischen Schotter, pontisch-pannonischen Tone und Sande, ferner die sarmatischen Tone und Kalksteine im Untergrund, unter der pleistozänen und holozänen Decke, z. T. auch an der Ober­fläche anzutreffen sind. (Das Pannon an den Rändern des Kö­bányaer Hügels, das Sarmatikum besonders N-lich vom Hügel.) Wenn man sich von diesen jüngsten Ablagerungen entfernt, begegnet man immer älteren und älteren Bildungen. Es folgen obermediterrane Sedimente (Leithakalk, helvetische Tone und Sande, eruptive Tuffe), die dann durch die Ablagerungen des Oli­gozäns umrahmt werden. Die Ablagerungen des marinen Unter­mediterrans fehlen aus dem Untergrund der Hauptstadt, es könn­ten höchstens die im Untergrund von Kőbánya lagernden Schot­ter hierher gerechnet werden, aus denen der grösste Teil der dor-

Next

/
Oldalképek
Tartalom