Hidrológiai Közlöny 1934 (14. évfolyam)

ifj. Noszky Jenő dr.: Adatok Lókút község vízellátásának kérdéséhez

10Ü J. Noszkv jun. Nordwestlich von der Kirche sind einige im Privatbesitz befind­liche Brunnen anzutreffen. Der Brunnen No II wurde Anfangs 1934 fertiggestellt. Tiefe um 10 m, Durchmesser um 1 m. Höhe der Was­sersäule nach Aussage des Besitzers ungefähr 1.5 m. Wasserquan­tum veränderlich, weil vom Niederschlag stark beeinflusst. Nach längerer Dürre sinkt der Wasserspiegel beträchtlich. Der Brunnen­schacht ist mit Steinen ausgelegt, sein Boden muss in kurzen Zeit­räumen gereinigt werden, da der derselben bildende Ton aufge­weicht ist. Dies offenbart sich auch darin, dass das sonst klare Was­ser bei stärkerer Inanspruchnahme trüb wird. Das Wasser ist kühl, hat aber einen leisen schlammigen Beigeschmack. Der Brunnen No III liegt 37 m vom früher erwähnten entfernt. Tiefe zwischen 7—8 m, Durchmesser wie beim früheren. Wasser­säule bloss ca. 1 m hoch. Auch dieser Brunnen ist mit Steinen aus­gekleidet und sein Wasser ist dem obigen völlig gleich. Die Brunnen No IV und V sind älter. Auch diese sind mit Stei­nen ausgekleidete und bedeckte Brunnen, wie die beiden vorher be­schriebenen, sie besitzen aber bei gleichem Durchmesser geringere Tiefen von bloss ca. 5 m. Auch ihre Wassermenge ist geringer, die Wassersäule ist bloss 0.3 resp. 0.5 m hoch, bei längerer Dürre noch * weniger. Wasser trübe, mit Nebengeschmack. Der Brunnen No VI war bei meinem Besuch trocken. Tiefe um 3 m. Auch dieser war ausgekleidet und bedeckt . Die Brunnen No II —V werden von den Besitzern unter Schloss und Riegel gehalten, weil sie bei stärkerer Inanspruchnahme nicht einmal ihren eigenen Bedarf decken würden. Die in die Karte eingezeichneten Quellen resp. Brunnen a, b, c, d, e und f waren zur Zeit meiner Anwesenheit, im Juli und in der ersten Hälfte August entweder trocken oder sie enthielten faules, stark verunreinigtes Wasser, sind also vom Gesichtspunkt der Was­serversorgung gänzlich auszuschalten. Ihr Wasser ist nicht bestän­dig, es sickert zeitweise aus dem Löss zusammen. Um der Wassernot abzuhelfen, pflegen die Einwohner das Wasser in Fässern und Eimern von Óbánya-Puszta zu holen. Im Sommer, wenn die Wassermenge auch dort abnimmt, müssen die Leute über Óbánya hinaus, bis zum Szarvas (Hirsch)-Brunnen ne­ben dem Putri-Meierhof, oder noch weiter, bis zur Quelle neben der Ziegelei an der Strasse Zirc — Bakonybél gehen. Nach alldem erleidet es also keinen Zweifel, dass die Lösung der Wasserfrage für die Ortschaft äusserst dringend ist.

Next

/
Oldalképek
Tartalom