Hidrológiai Közlöny 1934 (14. évfolyam)
Noszky Jenő dr.: Adatok az Ipolyvölgy hidrológiájának ismeretéhez
79 Dr. J. Noszky: Beiträge zur Kenntnis der Hydrologie des Ipoly-Tales der dortigen Rhyolithtuffe verweist auf ein wärmeres und feuchteres, subtropisches Klima. Im oberen Tortonien spricht das Vorhandensein gewisser Korallen zusammen mit dem Fehlen der riffbildenden Korallen für ein bereits milderes subtropisches Klima. Die Floren des unteren Tortonien aber, die in den Schichten des Andesittuffes längs des IpolyFlusses reichlich zu finden sind, wurden überhaupt noch nicht bearbeitet, so dass gerade über die kritischeste Anfangsperiode des hydrographischen Werdeganges die wichtigste Kontrolle bezüglich unseres auf der Ausfüllung des zu Füssen des Urvepor-Gebirges gelegenen oligozänen-miozänen Beckens entstandenen Flusses fehlen. Dies ist umso bedauerlicher, da nur die Vegetation Rückschlüsse auf die beiden wichtigsten Faktoren der klimatischen Verhältnisse, namentlich auf die Menge der Niederschläge und auf die Temperatur gestattet. In Ermangelung derselben können im Falle unseres Urflusses nur die geologischen und morphologischen Faktoren in Betracht kommen. Der Ipoly-Fluss kann nach alldem erst nach dem unteren Tortonien zur Ausbildung gelangt und in Aktion getreten sein. Zur Zeit also, wo die gewaltigen' Andesit-Rhyolith-Anhäufungen bedeutsame morphologische Möglichkeiten liefernten. Zu dieser Zeit, im Laufe des oberen Tortoniens dürfte der intensiv rückschreitende, durchsägende Wasserlauf von den an der Westseite des Börzsönyund der Südwestseite des Erzgebirges gelegenen Depressionen ausgehend, an der Stelle der heutigen Ipolyságer Enge in Aktion getreten sein. Die Wirksamkeit dieses Wasserlaufes erklärt sich aus den von W, vom Ozean kommenden, Regen bringenden Wolken und der durch das grosse Gefälle bedingten Energie. Die Wolken waren nämlich an der hohen Gebirgswand emporsteigend gezwungen, ihr Wasser fallen zu lassen. Ähnliche durchsägende Wirkungen bezeugen auch die enorm tiefen Täler der heutigen Bäche von Bernece und Kemence, welche die Hauptmasse des Börzsöny-Gebirges bereits nahezu vollständig durchschnitten. Das gänzliche Durchsägen des Gebirges gelang aber bisher nur unserem nördlicher gelegenen Fluss u. zw. sicherlich deshalb, weil dort die minder hohe resp. mäch tige Andesitdecke einen geringeren Widerstand leistete. Hierdurch gelangte die Talsohle alsbald in die an der Stelle der heutigen unternógrádischen Depression gelegene, aus lockeren Bildungen bestehende Serie, die stellenweise vielleicht ganz ohne schützende Andesitdecke dalag. Hier konnte dann die ONO-wärts rückschrei-