Hidrológiai Közlöny 1934 (14. évfolyam)

Noszky Jenő dr.: Adatok az Ipolyvölgy hidrológiájának ismeretéhez

80 Dr. J. Noszky tende Erosion rapid urn sich greifen und die von hohen Erhebungen umschlossenen Terrainabschnitte anzapfen. Die Täler, resp. Wasser­läufe der Anhöhen konnten dann zufolge ihrer durch das beschleu­nigte Sinken der Erosionsbasis erhöhte Leistungsfähigkeit beson­ders die im Cserhát-Gebirge gelegene Seite mit erneuerter Energie bestürmen und abtragen. Darum gerade diese Seite, weil dort infolge der obermiozänen Senkung des Zagyva-Tales an der entgegenge­setzten Seite eine exponierte, horstartige Anhöhe zustande kam, die grösstenteils aus lockeren, oligozänen-miozänen marinen Schichten bestand. Dem einen, gegen NO gerichteten Ast des Uripoly-Flusses — der sich vom heutigen Nógrádszakái ausgehend in die dortigen, früher jedenfalls eine grössere Ausdehnung bessenen, von Andesit bedeck­ten Anhöhen einschnitt, — gelang es, in die Gegend hinüber zu ge­langen, wo heute die durch Erosion entstandene Obernógrádische Depression liegt. Das Niveau dieses Gebietes, so wie auch der un­ternógrádischen Teile musste damals noch hoch gewesen sein. Es sind nämlich vom ganzen Umkreis keinerlei Binnensee- oder sons­tige auf stehende Gewässer verweisende Ablagerungen anzutreffen, mit Ausnahme der sog. Kreidegruben von Litke, wo eine Süsswasser­kalk-artige, einer Form des Zagy vataler Maeotiens ähnliche Bildung vorkommt. Diese ist jedoch an den untertortonischen Leithakalk gebunden, also älter. Der Szakál-Litkeer Durchbruch erfolgte zeitlich früher, wie die an den dortigen Bildungen feststellbaren starken Querverwerfun­gen. Immerhin ist es möglich, ja sogar wahrscheinlich, dass die grosse grabenförnige Senkung zwischen Etes und Litke, die im oli­gozänen Rücken des Ipoly-Tales entstand und von helvetischen bis tortonischen Schichten aufgefüllt wurde, durch die präjudizierende Wirkung dieser Brüche zustande gebracht wurde. Auf die Richtung des Ipoly-Durchbruches selbst hatten jedoch dieselben keinen Ein­fluss. Die hier befindliche, tief eingeschnittene, doppelte Talenge des Ipoly ist unverkennbar epigenetischen Ursprunges. Höchstens bei der Entstehung der beiläufig in ihrer Mitte, bei Rákos gelegenen kleinen Erweiterung kann die Verwerfung mitgewirkt haben, indem die durch dieselbe heraufgebrachten, aus Schlier und anderen lockeren Bildungen bestehenden, horstartigen Partien der Erosion einen geringeren Widerstand leisteten, als die darüber gelagerten, aus Andesitbrekzie etc. bestehenden, härteren Schichten.

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