Hidrológiai Közlöny 1934 (14. évfolyam)

Noszky Jenő dr.: Adatok az Ipolyvölgy hidrológiájának ismeretéhez

72 Dr. J. Noszky nehmen pflegte. Auf die Ausgestaltung des eigentlichen Ipoly-Tales resp. Bettes hatte keines der erwähnten Systeme einen besonderen Einfluss. Die gewaltigen NW—SO-lichen transversalen Verwer­fungen durchkreuzen direkt das Ipoly-Tal, als Beweis dafür, dass letzteres — wenigstens in seiner Urform — bedeutend älter ist, wie sie. Von den Nebenbächen resp. Tälern lassen sich einige, so z. B. der an Säuerlingen reiche Bur-Bach im W-lichen Teil des Komi­tates Hont auf Querverwerfungen zurückzuführen. Dies gilt auch fűi­den mittleren Abschnitt des Selmec-Baches, sowie für den Romhány —Bánker Teil des Lokos-Baches. Aber auch bei den meisten Neben­bächen, wie z. B. beim Tarján-Bach verlaufen die nachweisbaren grösseren Verwerfungen quer zum Tal. Scheint auch die Richtung der Täler dem Streichen des einen oder des anderen Verwerfungs­systems zu entsprechen, lässt sich bei genauerer geologischer Nach­prüfung die tatsächliche Wirkung der Verwerfung nur äusserst sel­ten nachweisen. Die Zahl der Querverwerfungen ist jedenfalls viel­fach grösser. Die von diesem Gesichtspunkt häufig als Beispiele angeführten westnógráder Flusstäler sind demnach hinsichtlich ihrer Entstehung einer strengen Revision zu unterziehen, desglei­chen auch die auf Grund ihres Verlaufes angenommenen Verwer­fungen, was z. B. den Lókos-Bach betreffend an entsprechender Stelle ausführlich versucht werden soll. Dem gegenüber wirkten bei der Ausgestaltung gewisser bedeu­tenderer Flusstäler kräftigere paläogeographische Faktoren mit, was später gleichfalls gezeigt werden soll. Neben den durch endogene Kräfte zustandegebrachten tekto­nischen Wirkungen darf auch die bei unseren hydrogeologischen Problemen ausschlaggebende Wirkung der gewaltigsten exogenen Kräfte, namentlich der Denudations- und Erosionsprozesse nicht schweigend übergangen werden. Das äussere Relief des Geländes und somit bis zu einem gewissen Mass auch die paläogeographische Ausgestaltung desselben sind ja in erster Linie auf die Arbeit der Erosion zurückzuführen. Die Erosion war am Grossteil unseres Ge­bietes seit dem Miozän, an einzelnen Teilen sogar schon früher, also jedenfalls schon seit recht langer Zeit tätig. Diese lange Dauer er­klärt unschwar die verwüstende Wirkung der Denundation, die aus den von härteren Decken kaum oder überhaupt nicht geschützten weicheren, lockeren oligozänen Schichtenserien der Wölbungen des Ipoly-Tales mehrere hundert Meter mächtige Massen fortschaffte. Im östlichen Teil des Gebietes, zwischen den Resten des Béna—

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