Hidrológiai Közlöny 1934 (14. évfolyam)
Noszky Jenő dr.: Adatok az Ipolyvölgy hidrológiájának ismeretéhez
Beiträge zur Kenntnis der Hydrologie des Ipoly-Tales. Von Dr. J. Noszky.* 1. Die geomorphologischen und paiäohydrographischen Verhältnisse. Die nördliche Grenze Rumpfungarns wird auf Grund des Trianoner Friedensdiktates in einer Länge von ca. 150 km vom Ipolyfluss gebildet. Freilich ist auch diese angeblich natürliche Grenze unterhalb Ipolyság eingedrückt, natürlich südwärts, auf unsere Unkosten. Wie naturwidrig die obige Grenze von den Geschichtspunkten der Geographie, des Verkehrs, der Wirtschaft und der Ethnographie ist, wurde nach den älteren allgemeinen Feststellungen J. v. Cholnoky's 1 in neuester Zeit durch unser Mitglied M. Haltenberger in seinem „Analisi geographica del Confine tra l'Ungheria e la Cecoslovacchia" betitelten und in der Zeitschrift der Societä Geographica Italiana (Rom) erschienenen Aufsatz 2 ausführlich nachgewiesen. Vom Geschichtspunkt der Hydrographie aber wies unser Mitglied W. Lászlóffy 3 im Bd. X unserer Zeitschrift auf die zunehmenden Hochwassergefahren hin. Ausser diesen Gesichtspunkten wird es auch durch die allgemeine geologische und hydrologische Analyse klargelegt, wie dieses wirklich einheitliche, kleine geologische und hydrographische Objekt — das die Grundlage der Existenz seiner auf einander angewiesenen Einwohner bildete — in törichter Weise durch Habgier und den Willen zu Schaden zerrissen wurde. Die neuen Besitzer konnten nicht über die Natur triumphieren und auf den zerrissenen Gebieten zeigen sich auch jenseits der Grenzen die verhängniswollen Folgen der Zerstückelung und gewisser Vorgehen. So zog. z. B. * Vorgetragen in der Fachsitzung der Hydr. Sektion der Ung. Geologischen Gesellschaft am 19 Dezember 1934. 1 Az új magyar határ bírálata. (Kritik der neuen ungarischen Grenze.) Budapest, 1920. pag. 1—56. ! 1934. Series VI. Vol. XI. pag. 83—106. 3 Hidrológiai Közlöny. (Hydrologische Mitteilungen.) 1930. pag. 144—156.