Hidrológiai Közlöny 1934 (14. évfolyam)
ifj. Noszky Jenő dr.: Adatok Lókút község vízellátásának kérdéséhez
10Ü J. Noszkv jun. genen mittelkretazeischen Ton- und Mergelgruppe ist keine grössere Wassermenge, als die bisherige zu erwarten, da ihre wassersammelnde Hangendserie fehlt, und ihr Wasservorrat durch die vorhandenen Brunnen bereits ziemlich stark in Anspruch genommen ist. Als zweite Möglichkeit würde sich die Verwendung des an mehreren Punkten des Transdanubischen Mittelgebirges nachgewiesenen Karstwassers ergeben. Auf das Niveau des Karstwassers verweisen die in der Gegend von Hajmáskér, Kádárta und Gyulafirátót hervortretenden zahlreichen und kräftigen Quellen. In Anbetracht derselben würde das Karstwasserniveau mit der 200 mIsohypse zusammenfallen und wäre somit bei den Höhenverhältnissen von Lókut in einer Tiefe von etwa 300 m anzutreffen sein. Die Kostspieligkeit der technischen Ausführung und die bisher bekannten Methoden der Karstwassergewinnung machen jedoch diese Lösung sehr zweifelhaft. Hier würde nämlich eine einfache Bohrung nicht genügen, da es ja sehr zweifelhaft ist, ob es gelingen würde, mit derselben eine solche Spalte zu treffen, durch die das Karstwasser angezapft werden könnte. Hier würde als Lösung nur ein gewaltiger Wasserschaclit mit seitlich vorgetriebenen Wasserstollen in Betracht kommen, deren Herstellung solche Kosten beanspruchen würde, die zusammen mit den Schwierigkeiten der Wasserhebung die ganze Idee utopistisch und verwerflich machen. Es ergibt sich noch eine dritte Lösung, wobei das Wasser der die reichsten Quellen des Nördlichen Bakony liefernden miozänen Schotter- und Sandschichten durch NW-lich vom Dorf, im Quellgebiet des Gerence-Baches angelegte Brunnen in Anspruch zu nehmen wäre. Oder es könnte auch das Wasser des neben dem PutriMeierhof gelegenen, wasserreichen Szarvas- (Hirsch-) Brunnens herangezogen werden. Durch ein hier erbautes Wasserwerk könnte der Bedarf im wesentlichen gedeckt werden, doch würde diese Lösung wegen des 73 m betragenden Niveauunterschiedes und der 3.5 km betragenden Entfernung von Lókut gleichfalls hohe Investierungskosten beanspruchen. Von den oben angeführten Modalitäten würden somit die erste und letzte als ausführbar in Erwägung kommen. Da jedoch die finanzielle Leistungsfähigkeit der Ortschaft auch durch die zuletztgenannte Lösung weit überschritten würde, liesse sich nur das erste Projekt verwirklichen, falls die nötigen Voruntersuchungen die erhofften Resultate bringen.