Hidrológiai Közlöny 1929 (9. évfolyam)
Strömpl Gábor dr.: Légi fényképek a geológiai és hidrológiai kutatás szolgálatában - Szakosztályi ügyek - Évzáró ülés. 1929. – Titkári jelentés
HIDROGEOLOGISCHE STUDIEN AUF DER ST. MARGARETHEN-INSEL 183 erwiesen, dass die Ergiebiegkeit der Heilquellen von dem Wechsel der Niederschlagsmenge unabhängig ist. Nachdem die Heilquellen blos aus einer Tiefe von 5—8 m emporquellen, kann von einem Niederschlagseinflusse auf den Arteserbrunnen der St. Margarethen-Insel um so weniger die Rede sein, nachdem ihr Wasser aus einer Tiefe von 118'53 m emporsteigt und ihre Emporquellung mit Rohr gefasst ist, dessen zufolge eine Vermengung des Quellwassers mit dem Niederschlage gänzlich ausgeschlossen erscheint. 6. Es wäre nun die Frage zu lösen, wie die Temperatur erhöhbar und das Wasserquantum vermehrbahr wäre? Da sich die Temperatur und das Wasserquantum der St. Margarethen-Insel-Therme laut Bohrungs-Profil mit der Tiefe vermehrt, stellt sich die Frage, wie tief man bohren musste, um statt 42-6°C ein 63°C gradiges Thermalwasser zu erhalten? Laut dem Bohrungs-Profile des St. Margarethen-Insel-Brunnens und des Széchenyi-Arteser-Brunnens, kann man den wassertragenden Hauptdolomit, resp. den 63°C warmen Wasserbecken von dem heutigen +7'10 m Inselniveau gerechnet, in einer gesaminttiefe von 350 m erreichen, wenn man die heutige Stelle des Arteser-Brunnens abteuft. Oben stehende Figur zeigt die Wasserergiebigkeits-Kurve und den Längschnitt des Arteser-Brunnens.