Hidrológiai Közlöny 1929 (9. évfolyam)

Strömpl Gábor dr.: Légi fényképek a geológiai és hidrológiai kutatás szolgálatában - Szakosztályi ügyek - Évzáró ülés. 1929. – Titkári jelentés

DAS GRUNDWASSER IM RUTSCHGELÄNDE VON ÓBUDA. Von A. VENDL.* — Mit 7 Textfiguren. — AM östlichen Abhänge der Berge Táborhegy und Remetehegy in Ofen sind Rutschungen schon seit uralten Zeiten bekannt. Die Gefährlichkeit dieser Rutschungen besteht nicht nur darin, dass die losgewordenen Massen die tiefer liegenden Teile des sanften Abhanges — manchmal als Schlammströme — überschwemmen, sondern besonders darin, dass die Bodenbewegungen immer grössere Gebiete gefährden: die Rutschungen treten langsam auch in den höher liegenden Teilen der teilweise bebauten Parzellen auf. Von diesen Bodenbewegungen lesen wir schon bei EUGEN CHOLNOKY, der auch in seinem volkstümlichen Werke „Világegyetem" (Weltall) sich deren erinnert.** Der östliche Abhang von dem Gebirgszuge Hármashatárhegy — Csúcs­hegy ist vom Kleinzeller Ton aufgebaut. Dies ist, wie bekannt, mit Löss bedeckt. Über dem Kleinzeller Ton und unter dem Löss sind stellenweise einzelne Reste der pleistozänen Terrasse der Donau und darüber die Abla­gerung der pleistozänen Thermalquellen, der Travertino, zu finden. Dieser Abhänge ziehen sanft, unter 5—7 U nach Osten; in der nächsten Nähe der Bécsi-Strasse sind sie aber viel steiler: sie lassen sich unter 20—30° auf die Óbudaer altholozäne Terrasse nieder. Es ist bekannt, dass das Budaer Gebirge durch viele Verwerfungen zerstückelt ist. Selbst der Kleinzeller Ton ist nicht einheitlich, sondern durch Verwerfungen gegliedert. Der Kleinzeller Ton im Rutschgelände von Óbuda ist auch in Schollen zerbrochen: in der Nähe des Grundgebirges fallen die Schichten des Kleinzeller Tones nach ONO ein, im östlichen Teil zeigen die Schollen des Tones entgegengesetztes Einfallen nach WSW. Der Fall­winkel des Tones schwankt zwischen Werten von 5 bis 12 Grad.*** Die folgende Tabelle zeigt die mechanische Zusammensetzung des Klein­zeller Tones, laut den Untersuchungen von HEINRICH HORUSITZKY****, die er in der Königlich Ungarischen Geologischen Anstalt ausgeführt hatte: * Vorgetragen in der Fachsitzung der Hydrologischen Sektion der Ung. Geol. Gesell­schaft am 27. November 1929. ** CHOLNOKY J.—KÖVESLIOETHY R. : A világegyetem p. 292. (Ungarisch.) *** SCHAFARZIK F.—V ENDL A.: Geologiai kirándulások Budapest környékén, p. 89. und 183. (Ungarisch.) **** HORUSITZKY H.: Die agrogeologischen Verhältnisse des III. Bezirkes (ÓBuda) der Haupt- und Residenzstadt Budapest, mit besonderer Rücksicht auf die Weinkultur, Mittei­lungen aus dem Jahrbuch der Königlich Ungarischen Geologischen Anstalt, Band XII. Buda­pest, 1901, p. 337.

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