Hidrológiai Közlöny 1924-26 (4-6. évfolyam)

Szakosztályi ügyek - Évzáró ülések és szakülések 1924., 1925. és 1926-ban

Ü. DIE GEOL. VERHÄLTNISSE DER SOMLYÓ USW. 129 Setzung auch im Terrain nördlich vom Gipfel; man kann hier in den ziemlich ungünstigen Aufschlüssen der nördlichen Fortsetzungen der Antiklinalen zwei Schollen beobachten, welche SE-lich verschoben wurden. Einige Brüche lassen sich schon auch durch die Morphologie der Ober­fläche feststellen, so der NW —SE-liche Bruch im Sattel zwischen dem Somlyó und Szárhegy Berge und der ebenfalls NW —SE-liche Bruch nördlich vom Gipfel. Spuren postvulkanischer und thermaler Tätigkeit treten am Szárhegy und am Somlyó sehr verbreitet und in sehr verschiedenen Formen auf. Die erste Angabe hierüber findet sich in einer Arbeit von Z. SCHRÉTER . 6 Er hat kurz folgendes mitgeteilt: „Ferner konnte ich auch am Somlyóhegy bei Pol­gárdi Ausscheidungen von Kieselsäure beobachten. Hier konnte ich an einer gut wahrnehmbaren NS-lichen Spalte des paläozoischen kristallinischen Kalk­steines entlang die Verkieselung des Kalksteines und eine grauliche chalzedon­artige Kieselsäureablagerung konstatieren." Besondere Beachtung verdienen die schmalen epigenetischen kleinen Gänge, welche Quarz und Galenit führen. Ein kleines Galenitvorkommen an der Ost­seite des Somlyó, in der Nähe der Kote 199 m ist schon in der Arbeit von L. LÓCZY erwähnt worden. 6 LÓCZY hat darüber folgend berichtet: im Kalkstein „fand ich in einzel­nen Nestern sogar Galenit." Die kleinen Äderchen kommen viel dichter am nördlichen Ende des kristallinischen Kalkes vor, wo sie an der östlichen Seite des schmalen Berg­rückens ziemlich gut aufgeschlossen sind. Sie sind dünn, meistens 1—5 cm mächtig; die Paragenese und die Sukzession ihrer Mineralien sind folgend: An den Salbändern der Spaltenausfüllungen tritt eine Kruste von Quarz auf, welche die Wände der Spalten überzieht. Diese Kruste besteht aus farb­losen, oder schwach milchweissen Kristallen. Die Kristalle zeigen die Kombi­nation von jlOlO}, [lOÍlj und [OlllJ. Die Prismenzone ist ziemlich kurz, die Kristalle sind also von etwas gedrungener Form. An der Quarzunterlage sitzt der Galenit manchmal auch in etwas grösseren Nestern. Man findet oft zwischen den Galenitnestern und Galenitadern auch einzelne Karbonatnester. Diese umschlossenen Kalzitputzen sind Reste des ursprünglichen kristalli­nischen Kalkes, also älter, als der Quarz und der Galenit und sind auf folgende Weise innerhalb der Galenitmasse erschienen: Die Thermen, welche die Metallösungen führten, stiegen durch die sich sehr mannigfaltig kreuzen­den Spalten im Kalkstein empor. In den Spalten sind Quarz und Galenit aus­geschieden worden und wenn die Spalten sehr eng nebeneinander und sich kreuzend vorhanden waren so wurden einzelne kleine Teile des Kalksteines von den entstandenen Quarz-Galenit-Adern umschlossen. An solchen Stellen also, wo Reste des Kalksteines vorkommen, mussten natürlich mindestens zwei Spalten dicht nebeneinander vorhanden sein. 5 SCH R ÉTE ; Z. : Die Spuren der Tätigkeit tertiärer und pleistozäner Thermalquellen im Budaer-Gebirge. Mitteil, aus dem Jahrb. der.kgl. ung. Geol.Reichsanstalt, XIX. Bd, 5. Heft,p. 238. 6 LÓCZY L.: 1. c.

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