Hidrológiai Közlöny 1924-26 (4-6. évfolyam)

Szakosztályi ügyek - Évzáró ülések és szakülések 1924., 1925. és 1926-ban

124 A. VENDL dem steigt dadurch auch das Bereich jener Krankheiten ganz bedeutend (Stoffwechselkrankheiten, Krankheiten des zentralen Nervensystems, Neurosen Emphysem, Bronchitiden u. s. w.), die in den Heilbädern teilweise auch durch Anwendung eines speziellen Quellwassers behandelt werden können. Budapest besitzt derzeit mehrere gut eingerichtete Badeetablissements. Während ein Teil seiner Thermalwasser noch immer unausgenützt abfliesst, oder bloss ganz einfach gebaute Badehäuser versieht, sind über mehreren Thermalquellen moderne, — ja sogar geradezu als mustergültig geltende schöne wohleingerichtete Heilbadeanstalten und elegante Kurhotels geschaffen worden. In dem Verhältnis, als die Thermalquellen von Budapest sich immer mehr u. mehr die Anerkennung der grossen Welt erringen, werden auch weitere neue Kurhotels und Badehäuser entstehen. Die allgemein bewährte Heilkraft dieser Quellen verdient es, dass die Hauptstadt Ungarns sich all­mälich zu einem vielbesuchten Weltbadeort emporschwinge. ÜBER DIE GEOLOGISCHEN VERHÄLTNISSE DER SOMLYÓ­UND DES SZÁRHEGY-BERGE UND IHRE EINSTIGEN THERMEN. Von Dr. ALADÁR VENDL.* (Mit einer Fig.) Die geologischen Verhältnisse des 226 m hohen Somlyó- und des 228 m hohen Szárhegy — beide im Komitat Fejér, — wurden zuerst durch B. WINKLER, der dieses Gebiet im Jahre 1870 gelegentlich der Detailaufnahme der kgl. ungarischen Geologischen-Reichsanstalt begangen hatte, ausführlicher beschrieben. Später sind von mehreren Geologen einzelne Beobachtungen über diese Gegend mitgeteilt worden. Eine detailierte geologische Beschrei­bung dieses Hügelpaares verdanken wir der gross angelegten Arbeit von L. LÓCZY senior über die geologischen Verhältnisse des Balatonsees und seiner Umgebung. LÓCZY hat auch die Grundzüge der Tektonik der beiden Hügel festgestellt und hat seine diesbezüglichen Beobachtungen auch auf einer bei­gefügten Kartenskizze im Massstab 1 :25000 niedergelegt. 1 Im Sommer 1923, als die Erforschung der Sárrét durch das National­museum in Angriff genommen wurde, hatte ich Gelegenheit diese, aus altpa­läozoischen kristallinen Kalksteinen aufgebauten Hügel sehr ausführlich zu untersuchen. Meine Beobachtungen ergänzen die Resultate von L. LÓCZY in vieler Hinsicht sehr wesentlich, weshalb ich sie im Folgenden kurz zusam­menfassen möchte. * Vorgetragen in der Fachsitzug der Hydr. Sektion der Ung. Geol. Gesellsch. am 17. Dez. 1924. 1 LÓCZY L.: Die Geomorphologie des Balatonsees und seiner Umgebung. I. Die geo­logischen Formationen der Balatongegend und ihre regionale Tektonik. Wien 1916. p. 17-20.

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