Hidrológiai Közlöny 1924-26 (4-6. évfolyam)

Szakosztályi ügyek - Évzáró ülések és szakülések 1924., 1925. és 1926-ban

Ü. DIE GEOL. VERHÄLTNISSE DER SOMLYÓ USW. 125 Die Umkristallisierung des paläozoischen Kalksteins wurde schon seit län­gerer Zeit auf die kontaktmetamorphe Wirkung derjenigen abissischen Gesteins­massen zurückgeführt, welche heute an der Oberfläche am nächsten in Gestalt des Granitlakkolites des Velence-er Gebirges vor uns liegen. Áuf eine kon­taktmetamorphe Wirkung zeigen die vereinzelten Vorkommen von Tremolit im Kalksteine des Somlyó, — im Besitz des Min.-Geol. Instituts der techni­schen Hochschule in Budapest, — und das Auftreten von farblosen Aktinolit­kristallen nach L. LÓCZY senior. 2 Ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen dem kristallinen Kalk und den Gesteinen des Granitmagmas war aber bis jetzt nicht bekannt. Die Differenziationsprodukte des granitischen Magmas erscheinen jedoch als zwei dünne Gänge in dem oberen grossen Steinbruch am Somlyó. Der eine Gang setzt an der östlichen Seite des Steinbruches auf, der zweite Gang aber war im Jahre 1923 an der östlichen Seite im nördlichsten Teil des Stein­bruches sichtbar. Beide Gänge besitzen auch an der Oberfläche Ausbisse. Der nördliche Gang zeigt eine Mächtigkeit von cca 35 m und konnte man ihn in ungefähr 20 m Länge nachweisen mit einem Streichen nach cca 13-14 h. Das Gestein des Ganges zeigte ein dünnbankige Absonderung, die dünnen Bänke fallen unter 70°—80° nach 18—19 h zu ein. Die Mächtigkeit des ande­ren Ganges an der östlichen steilen Mauer des Steinbruches konnte — infolge des ungünstigen Aufschlusses, — nicht bestimmt werden; der Länge nach war der Gang cca 6 m aufgeschlossen. Das Streichen dieses Ganges schien auch ein SSW-liches zu sein. Die Gesteine beider Gänge sind hell, von gelblich-weisser Farbe und sind sie deswegen auf den ersten Blick schwer zu erkennen und von dem ähnlich farbigen Kalkstein zu unterscheiden. Wahr­scheinlich ist dies der Grund, dass diese Gänge bisher dem Blicke der Beo­bachter entgingen. Das Gestein der Gänge ist sehr verwittert, besonders jenes vom Gange an der Ostseite des Steinbruches, trotzdem kann man aber schon makrosko­pisch die auffallende Ähnlichkeit dieser Gesteine mit den Apliten des Velen­ce-er Gebirges beobachten, welche eine etwas porphyrisch ausgebildete Struk­tur besitzen. Die Gesteine beider Gänge sind von gleicher petrographischer Ausbildung. Die Gemengteile dieser Gesteine sind: rosafarbener Ortokias, etwas sauer Oligoklas und Quarz. Die Ortoklase sind teilweise auch in grösseren, 2—4 mf m langen Individuen als porphyrische Einsprengliinge ausgebildet. Auch sind eini­ge Quarzkörner porphyrisch ausgeschieden. Die grösste Masse des Gestein ist gleichmässig kleinkörnig. Die Feldspate sind stark verwittert, hauptsächlich serizitisch umgewandelt, besonders im Gestein desjenigen Ganges, welcher teilweise an der Ostseite des Steinbruches aufgeschlossen ist. Als akzessori­sche Gemengteile sind Zirkon und etwas Apatit vorhanden. In beiden Gestei­nen kommen auch vereinzelte kleine Limonitkörnchen vor, als sekundäre Pro­2 LÓCZY L.: 1. c.

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