Házi Tájékoztató, 1940. november

1940-11-22 [1941]

W Mn/Mn Berlin, den 22. November /DMB/ In ihren Begrüssungsartikeln bezeicnnen die deutschen Morgenblátter den heute in Berlin eintreffenden rumánischen Staatsführer, General Antonescu, als eine JPersönlichkeit die im neuen, von den Achsen­máchten ,geprágten Európa und seinen Ideen wurzelt. Sie betonén, dass mit der Regiérungsübernahme durch General Antonescu ein neuer Abschnitt in der Geschichte Rumániens bcgonnen hat. Bor "Lokalanzeiger" schreibt, dass das deutsche Volk in Antonescu den ffiann willkommen heisst, der mit starker Hand sein Land vom Abgrund zurückriss und es aus der Umklammcrung durch die britische "Demokratie" beireite• Das "Zwölf Uhr"-Bla4t woist daraufhin, dass Antonescu den Blick für die Neuordnung in Európa hatte und für die Stellung, die Rumánien in diesem neuen Európa zufcommt. Das deutsche Volk wisse, dass dieser Staatsiaann und sein Volk béreit sind, jeden Beitrag zum Aufbou emes fried­lichen Europas zu leisten. Der "Völkische Beobachter" betont, dass sich Rumánien unter Antonescus Führung mit dem Geist durchdringt, der im Begriff ist, eine neue Welt zu fomen, Rumánien, bemerkt das Blatt, fühlt seine europáische Verantwortung und bekennt sich daher zu dem Grundsatz, nach dem sich die Neuordnung der altén Welt vollzieht. Es weiss. dass ihm nur so der Prieden ge­sichert sein wird, der die wichtigste Voraussetzung für das Golingen scines Aufbauwerke* im Innorn bleibt. Da zu nach bestén Kráften beizutragen, ist der Sirm des Besuches Antonescus in Deutschland./MTI/ W Mn/Mh Budapest f don 22. November /DNB/ , . m . , Ministcrprásidcnt Gráf Teleki erklárte nach seinor Rück­kehr aus Wien, der Beitritt Ungarns zum Dreimáchtepakt sei in erster linie ein euronáischer Erfolg. "Heute habén alle diejenigen, so führte der Minister­prasident aus, die ein Land führen, die Iflicht, die Stabilitat Europas zu sichern, um genemsam die schwierigon Zeitprobleme lösen zu helfen. Wir Unmrn dienen seit tausend Jahren den curopáischen Zielen. Wir habén volles Vertrauen zur £ukunft. Auf dem rtege, den wir Bisher verfolgt habén, vertrauen wir auf die Kraft der »ation"./MTI/

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