Házi Tájékoztató, 1940. március
1940-03-23 [1933]
Ve Bl/Ln Berlin, 23. Márz. /MTI/ Die deutsche Presse verfolgt mit grossem Interessé die Italienfahrt des ungarischen Minipterprasidenten. Die Blatter heben hervor, dass obwohl der crivate Charakter der Reise betont wird, ist der Bömische üufonthalt des ungerischen Mini stsrpasi denten zweifellos politisch sehr beachtenswert/ Die Blatter betonén, dass der Mini sterpüfeident ausser den Duce und Grafen Ciano auch vom italienischen Kaiser und König sowie vom Papst empfangen wird. Die Blatter zitieren aus den italieni schen Blatterkomraentaren und heben hervor, dass die italienisch-ungarische Zusamraenarboit in den bevorstehenden ©ömischen Besprechungen eine weitere Vertiefung erfahren werde, um die gegenwáriige Lage in SUdosteuropa zu unterstreichen. . Auf dem Prograraro des ungarischen Staatsnannes so schreibt unter anderem die Sssener Nationalzeitung - steht viélleicht das eine Wort: Zusammenarbeit. Die Untaredungen zwischen Teleki und den italienischen Regierungsstellen werden sich in einer ruhenden Atmospháre abwiekein und lediglich eine neue Spoche der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Rom und Budapest bedeuten. Die /Bss-ener Nationalzeitung findet es in diesem ZusamíDenhang interesssnt zu erfahren, dass Mmisterpr&siderit Gráf Teleki für seinen Besuch in Rom auch sehr viel Matériái zur Prage des ungerisch-rumanischen Verháltnisses mitbrachte. Die deutsche Presse widergibt ferner die einem Vertreter des Triester Piccolo gewáhrttUntérredung des Ministerprásidenten. Ve Bl/Ln B er 1 i n , 23. Márz./MTI/ Unter der Jberschrift ,f Nach Rumánien jetzt Jugoslawien" bescheftigt sich die Essener Nationalzeitung mit einem Artikel des Pari ser Ordre, nach dem Italien sich mit dem Plan einer Zerschlagung Jugoslawiens befasse um als letztes Ziel eine gemeinsame italienisch-ungsrische Grenze zu schaffen, durch Einverleibung Kroatiens in dás italienische Impérium. - Das deutsche Blatt zitiert in diesem Zusammenhsng auch den Artikel des ungarischen Uj Magyarság, der zum Artikel des Pariser Blattes Stellung nircmt. Das deutsche'Blatt wehreibt noch folgendes: Bei ihren unentwegten Versuchen, Unruhe im Südosten zu schaffen, scheinen sich die Kriegsh.etzer als aller-neuestesZiel ihrer Wühlarbeit Jugoslewien auf das Kom genoinmen zu habén. Nachdem es nicht gelungen ist, an Hand des Garantievsrsprechens für Rumanien dieses Land zűr Unterstützung der .englischen Kriogsausweitun?spláne zu gewinnen und nachdem in der leziten zeit auch die Türkéi ínnner deutiicher und schárfer derartige Hí.etzversuche der ^estmáchte ablehnt,soll nun offenbar künstlich eine Bedrohung Jugoslawiens konstruiert werden. die Belgrader Regierung zu beunruhigen und womöglich an die Seite der Westmlönte zu treibéri. Wehn auch natürlich diese unverschámte Zwecklüge nicht in geringsten den beabsichtigten igrfolg brachte, z so zeigt doch dieser'neueste Versúch die geheimsten Eerzenswünsche der Londoner Draüteieher und ihrer franzö^lf R r fi h fi lf fi r. ' ' ' ' " ORSZÁGOSI Wir glouben nicht, - so soHiasst ele Satiohal- Kszei zei'ung - dass Belgrád die Zurück^eisung der englisch-französischen Garentie bereut hat und rir glauben auch nibht, dass es in Zukunft Grund bében :v ird sie zu bereuen. J