Az 1848–49-es I. magyar hadtest iratai II. A januári újjászervezés és az első sikerek - A Heves Megyei Levéltár forráskiadványai 10. (Eger, 2004)

Okmányok

(wie es später herausstellte) nur 1 Bataillon, Vi Eskadron und 2 Kanonen stark in Foró stationirten Feind zu werfen. Es geschah nicht, sondern ich erhielt am 19-t. abends den Befehl alsogleich nach Szikszó einzurücken, nachmnittags hörten wir in der Gegend von Szántó Kanonendonner, erhielt einige Stunde später die Nachricht die unsrigen wären von Szántó bis Tállya zurückgedrängt worden, und abermalen einige Stunde später ohngefehr um 11 Uhr Nachts, von Oberst Klapka unsere Oberkommandanten den Befehl alsogleich aufzubrechen und in doppel Märschen den kürzesten Weg nach Tokaj zu eilen. Nun hatte aber der Generalstäbler des Dessewffy 70 6 die fixe Idee, wir müßten auf dem kürzesten Weg (über Szerencs, nähmlich) durch den Feind abgeschnitten, gefangen, aufgerieben gesprengt, oder weiss Gott was werden, und führte uns um jeden möglichen Konflikt auszuweichen bei Luc über die Theiß, und so über Dada, Dob, Lök abermahle wieder über die Theiß endlich nach Tokaj, woselbst wir bei eine Umweg von mehr als 8 Meilen, endlich Tag und Nacht marschierend am 22-te früh um 9 uhr ankamen, - über Mittag rasteten und um 3 Uhr gegen Keresztúr abgesendet wurden, da unsere Truppen bei Tarcal und Kisfalud (hinter Keresztúr) vom Feind zugleich angegriffen wurden. - Bei Tarcal ging's ihm sehr schlecht. Der Nebel war so stark, daß ehe man sich's versah, die feindlich gegenüberstehenden Truppen mit den Bajonette erreichen konnte. So stieß ein feindliche Bataillon auf eine bei weiten stärker Abteilung der unsrigen, und half sich dadurch aus der Klemme, daß die Officiere weiße Tüchel auf die Säbel steckten, „Éljenek a Magyarok" schreien, und sich mit den unsrigen umarmten und küßten, versichernd, wie es schon längst Ihre Absicht gewesen zu uns überzugehen. - Mittlereweile kam für sie Verstärkung an, und auf einmal wird das Zeichen zum Bataillonfeuer gegeben, - aber zum Glück waren Husaren in der Nähe, - mit einen Hieb wird der das Bataillon kommandierende Hauptmann von Pferde gehauen, ein 2-te Hauptmann Papst wird gefangen und unsere braven Honvéd von 34. Bataillon fangen ohne zu schießen gleich mit den Bajonett zu wirtschaften an, der Feind wird zurückgedrängt, und vo einer mittlererweile herbeigeeilten 12 £ Batterie gänzlich in die Flucht geschlagen, - eine Anzahl Todte, Verwundete und Gefangene zurücklassend. ­Wir hatten damals verhältnißmäßig wenig Todte und Verwundete zu beklagen, dagegen aber der ungeheuere Vorteil des ersten Sieges. - Bei Kisfalud behaupteten die unsrigen am selben Tage auch die Position. Mit einbrechende Nacht rückte auch unsere Bataillon, welches zwischen Tokaj und Keresztúr in Erwartung der Dinge die da kommen würden in Schalchtordnung aufgestellt war (ich selbst mit der Kompagnie als Kanonenbedeckung) - in Keresztúr ein und wurde einquartiert., - um 3 Uhr früh jedoch wieder ausrücken gemacht. Mit den Anbrechen des Tages graute meiner Meinung nach, für das Klapkaische Korps während der Zeit, daß ich dabei stand 7 0 , der heißeste Tag. Der Feind wurde in seiner Stellung schon um 6 Uhr also noch in Finstern unsererseits angegriffen. Ein starke Nebel hemmte unsere Operationen, und merkwürdig, bei eine Zusammenstoß zweien Bataillone wurde vom Feind wieder das gestrige Drama, der scheinbare Ergebung respective Übetrittes aufgeführt. - Hauptmann Kálnoky der unsere Bataillon führte war leichtsinnig genug den Feind den er alsogleich hätte desarmiren sollen und können zu trauen, und siehe da im Nebel rückt Verstärkung an, wir werden verräterisch angegriffen und Kálnoky selbst fällt der erste als Opfer seines Leichtsinnes, mit ihm 2 andere Officiere, die einzige, die wir zeither bei allen errungenen Vorteile zu beklagen haben. - Die Folge dieses Schlages war daß das besagte 43. Bataillon sich nach Keresztúr zurückzog, und daß es einige Zeit bedürfte, daß wir uns von der Bestürzung erhohlten. Der Feind noch auch Zeit gebraucht habe um sich im Nebel wieder zu orientiren. - Mittlernweile wurden Maßregeln zum neuen Angriff des Feindes getroffen, die verschiedene Brigaden, Bataillone etc. erhielt ihre Aufgabe, und unser Bataillon bisher noch nicht in Feuer gewesen, rückte vor. Nach verschiedene Manoeuvres erhielten wir den Befehl mit einer halben Batterie 12 £-der durch Keresztúr gegen Kisfalud vorzudringen, wurden aber beim Bierhaus, welches der Feind schon stark besetzt hatte, um uns aus den Fenstern zu begrüßen, aufgehalten, und hier war's wo sich ein mörderisches Kampf entspann, hier war der Kampfplatz auf den viele, viele 70 6 Azaz Edényi Lipót főhadnagy. 70 7 Görgey Ármint ugyanis február közepén áthelyezték a feldunai (később VII.) hadtesthez. - 299-

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