Az 1848–49-es I. magyar hadtest iratai II. A januári újjászervezés és az első sikerek - A Heves Megyei Levéltár forráskiadványai 10. (Eger, 2004)

Okmányok

Menschenleben als Opfer fielen. Der Kampf dauerte bis gegen 3 Uhr Nachmittag um welche Zeit das Feuer des Feindes plötzlich schwieg, der Nebel aber war so stark, daß wir die wahre Ursache dieses Schweigens nicht gleich erraten könnten, und vielmehr vermuteten er beabsichtige einen Umgehung um uns von der andere Seite Keresztúr's in Rücken anzugreiffen. Denn war aber nicht so, sondern der Feind reterirte, reterirte en Debandade, weil unsere 12 £ Batterie bis auf 250 Schritt in Nebel vorgerückt, mit Kartätschen in seinen Reiche ungeheuer gewirtschaftet hat. Sein Verlust war groß, wir klaubten gegen Abends 5 volle Wägen Gewehre auf, welchen aber sämmtlich der Schaft abgebrochen war. Gefangen wurden am selben Tag 72, darunter ein stark verwundeter Officier Muralt. Wir hatten 42 Todte und Verwundete zu beklagen, merkwürdig, da von gewiß 600 feindliche kanonenschüße kein einziger traf. Alle Kugeln flogen über ganz Keresztúr oder über der Bodrog. - Nach diesen heißen Tag, wurde ich mit meiner Kompagnie gegen Mád auf Vorposten kommandirt, dies war seitdem ich in Felde bin, mein schwerster Dienst, ohnehin matt und müde war meine Aufgabe angestrengte Wachsamkeit, da wir noch damals nicht wußten, in welcher Verfassung der Feind geflohen war, auch hatte er um uns zu täuschen a Kettős Zombori Csárdánál große Wachtfeuer anzünden lassen, bis ich durch Rekognoscirungs-Kavallerie-Patrouille mich von dieser Finte überzeugte und die daselbst aufgestellte paar Mann abfangen ließ. - Nebenbei eine Kälte und ein starker Nordwind, daß ich nicht begriffen konnte, daß mir die Mannschaft nicht zu Grunde ging, auch hatten wir damals bereits den 3-te Tag nur Commis Brod gegessen. - Am 24-te abends endlich, nachdem die Nachricht eingelaufen, daß der Feind fliehe, und wie flieh e, machte man sich an die Verfolgung desselbe. Ich mußte mich mit meiner Kompagnie auf dem Ablösung vergessen wurde, an die bei mir vorbeimarschirende Kolonnen anschließen, und kam erst in Mád um 12 Uhr zu ein paar Löffel Suppe. Des andere Tages wurde unser Kommendant durch die falsche Nachricht: Schlik habe sich bereits mit Schulzig vereinigt und beabsichtige uns über der Aranyos zu umgehen, eingeschüchtert, und fast nicht gesehe, hieß es wieder „rechtsum", und die alte Position eingenommen, und des andere Tages das ist am 26-te hieß es wieder, Schulzig hat sich nicht vereinigt, sondern hat von Mezőkövesd ein Diversion nach Tiszafüred gemacht, um Debreczin zu bedrohen, and abermale hieß es, „rechtsum" über die Theiß nach Rakamaz und die umgegend, und die Tokajer Brücke abbrennen. Mann erfährt nur immer viel später die meist auf falsche Gerüchte basirte Beweggründe solcher Befehle, aber glaube, nur damals hatte ich Thränen in den Augen, denn ich wußte, daß Arthur gegen Zipsen marschire, wußte daß Götz ihn auf dem Fuß folge, und befürchtete, daß nun Sclik, Schulzig und Götz denselben in die Mitte nehmen, und gänzlich aufreiben würden. Uns aber war durch das Abbrennen der Brücke, falls ein gelinder Wetter eintrete, die Möglichkeit benommen, A. zu Hülfe zu eilen. 70 8 Eredeti sk. tisztázat: MOL P 295 Görgey es. lt. 30. es. Görgey Ármin levelei. 70 8 A levél befejező része hiányzik. - 300-

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