A Győri Püspökség Körlevelei, 1943

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— 3 ünd Anleitung von solchen Mánnern, die sich nicht auf Rostén des Yolkes aufschwingen wollen, die keine politische Freischaren werben, sondern dem Banner Christi und dem des ehrbaren und arbeitsamen Volkes unserer Dörfer zum Siege verhelfen wollen. Es zeige wer immer, ein Beispiel áhnlicher selbstloser Organisationsarbeit, wie sie dér máchtige Landesverband dér Katholischen Agrarjugend, die KÁLÓT entfaltet, ohne dass seine Fiihrer sich bereichern oder persönliche Geltung verschaffen wollten. Und wenn jemand nichts Ahnliches íindet, so möge er sich darüber nicht auf'halten, wenn sich diese Jungen hie und da verschnappen. Das ist natürlich zu bedauern, wird aber stets wieder bereitwilligst gut gemacht. Es möge vielmehr jeder Gott, dem Herrn danken, dass dér grösste Teii der ungarischen Bauernburschen Christo und seiner heiligen Kirche soviel Treue erweist. Können wir denn neben der KÁLÓT den hoffnungsvollen Verband dér Dorfmádchen, die KALÁSZ und dérén edelgesinnte Führerinnen und freiwillige, dienstbereite Erzieher- innen verschweigen ? Yor einigen Jahren galt das Dorfmádchen noch als wahrhaftiges Spielzeug; heute aber sind die Mádchen dér KALÁSZ, dank dér selbstlosen Arbeit opfer- mütiger Seelen, eine zu allém Guten und Schönen stets bereite Schar, welche reges Leben in das eintönige Dorf bringt und die grossen Frauengestalten Ungarns den Mádchen nicht nur ins Gedáchtnis ruft, sondern die Landmádchen auch zűr Nachahmung anspornt und anleitet. Dér Katholizismus Ungarns hat im XX. Jahrhundert nicht geschlafen, sondern gearbeitet. Die Kath. Aktion hat nicht nur geredet und gefeiert, sondern auch selbst- bewusste Massen erzogen und zu tapferem Glaubensbekenntnis begeistert. Als die Altén schwer herauszurücken waren aus ihrer gewohnten Bequemlichkeit und Sorglosigkeit, erliess die Katholische Kirche ihren Appell an die Jugend und diese stellte sich béréit in die Kampfreihe. Es erfüllte sich die schönste Hoffnung, von dér andere nur faselten, aber nichts Áhnliches aufweisen konnten. Die Reihen dér katholischen Jugendverbánde bedeuten eine grosse Kraft nicht nur für die christliche Weltanschauung, sondern auch für den Nationalgeist. Wie sich nach dem Zusammenbruch des Landes und den Zerstörungen dér Revolution die Kern- truppe dér Gegenaktion, welche die Neuaufrichtung ermöglichte, aus unseren katholischen Yereinen bildete, ebenso können wir uns heute auf unsere organiserte katholische Jugend verlassen. Ihre seelische und weltanschauliche Einstellung ist nicht Mode und augen- blickliche Losung, sondern Ernsthaftigkeit und Zuverlássigkeit, geschöpft aus tiefer religiöser Uherzeugung. Es gibt keine Formádon und keinen modischen Versuch, welcher dieser geistigen Rüstung eine gleichwertige Waífe gegenüberstellen könnte. Die Führer dér Nation, die ,Lenker unserer Zukunft handeln weise, wenn sie auf diesen erprobten Geist ihre Pláne bauen. Fremder Geist hat es schon wiederholt versucht die Jugend zu werben. Erinnern wir uns nur an jene Jungarbeiterformationen, welche unter dér rőten Fahne Gott, Religion, Vaterland, Familie verwegen und mit lautem Geschrei leugneten und das Land an den Rand des Abgrundes brachten. Dér Unglaube war dér Totengráber unseres Vaterlandes. Wenn die Jugend damals nicht auf die Grossmeister dér Landsverderber, sondern auf die Stimme dér Kirche gehört hátte, die Revolution hátte die Kraft dér Nation nicht gebrochen und der Feind den dreiviertelten TeiI des Vaterlandes aus den Hánden des ohmáchtigen Ungartums nicht entreissen können. Wáhrend aber die Kirche zűr Ehrfurcht und Hoch- schátzung dér Eltern und dér Altén erzog, verkündeten Gottlose Agitátorén den Ungehorsam. In dér Kirche wurde das Gebot dér Náchstenliebe erklárt, draussen hingegen fachte mán Hass an. Die Predigt mahnte zu ernster Sittlichkeit, die gottlosen Grossmáuler hingegen priesen die zügellose Freiheit und hetzten die ausser Rand und Bánd geratene Jugend

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