Kenyeres István - D. Szakács Anita - Mihály Ferenc: Magyaróvár Tanácsának Törvénykezési Jegyzőkönyvei az 1581-1582. években (Győr, 2012)
D. Szakács Anita: Rats- und Gerichtsprotokoll des Marktfleckens Ungarisch Altenburg 1581-1582
Summa summarum thuet dises alles zusamben, sechsvnnd zwainzig guldenn reinisch. 26 fr. ß. d. Dise der Gail Luckhmanin verlaßung, ist durch richter vnnd rath Hansen Luckhman laut bey gericht ligenndten Verschreibung, nach diser schazung zuenttrichten vnnd zubezallen vergünstigt vnnd eruolget wordfen]. Actum vt supra. 102. (I. 133.r.-133.v.) An heüt dato hat Gabriel Schwarz burger vnnd des innern rats alhie Hannsen Obermair auch burger vnnd des innernn rats daselbsten, die hundert taller darumben er ime inhalt schuldtbrieffs sein hauß verschribenn, vnnd verschine ostern bezallen sollenn, vor herrn richter vnnd rath, widerumben auf ain jahr, biß ostern deß dreivnndachzigistenn, der gestalt ligen zulassen bewilliget, nemblichen weuer er Obermair, vnnd sein sonn, auf bestimbten tag das gelt mit dem daruon gepierunden interessé, nit erlegen vnnd das hauß erhalten khünd[en], das es alßdann vnuerhinderlichen aller mitl, vnnd vor allen anndern ime bemeltem Schwarzen, laut Verschreibung eruolgen solle. Actum denn dreizehenden juny anno [etc.] [15]82 ist[en]. 1582. június 15. 103. (I. 133.v.-134.v.) An heüt dato, denn funfzehendenn juny anno zwayvnndachtzigisten, ist durch richter vnnd rath, zwischen] Friderichen Hofmann burger vnnd huefschmidt an ainen, dann seiner beeder khinder, Hännsl vnnd Bärbl genandt, wegen Apollonia seiner verstorbenen hausfrauen, vnnd d[er] khinder leiblichen muettern verlaßung and [er] tails halben, ein ornndtlicher vertrag vnnd guetter abthaillung beschechenn, wie volget. Nemblich vnnd erstlichenn solle Hofmann bemelten seinen khindern für alles ir müetterlich erbguet zu deren vogtbarn jaren herauß zugeben schuldig sein, benentlich[en] zway hundert guldenn reinisch vnnd nit mer. Innsonderhait, aber solle er Hofmann seinem sonn Hännsl ein petten, mit etlichen phening vnnd coralln, vnnd der tochtern ein silbern giertl, vnnd für irer muettern jänckhen zehen gulden, oder wannß geuogt wierdet, einen anndern jänckher der so guet ist machen lassen. Zum anndern solte er die khinder biß auf ire vogtparkhait, mit aller gewöndlichen vnnd huldigen notturfft, alß mit essen trinckhen, khlaiden schuelgehen, vnnd anndern dergleichen vnnderhaltenn, auch in aller ehr vnnd forcht Gottes, alß einem vattern gezimbt, vnnd ansteet auferziechen. Entgegen solle er Hofmann ausser disser der khinder gepiernuß, mit anndern seinen haab vnnd güettern, seines gefallenß zuhan dien fueg vnnd macht haben, vnnd also von der khinder gesprochnen erbfahl biß zu ernenter zeit, der erlegung khain verzinßung zugeben schuldig sein. Act [um] vt supra. 131