Kenyeres István - D. Szakács Anita - Mihály Ferenc: Magyaróvár Tanácsának Törvénykezési Jegyzőkönyvei az 1581-1582. években (Győr, 2012)

D. Szakács Anita: Rats- und Gerichtsprotokoll des Marktfleckens Ungarisch Altenburg 1581-1582

burger daselbsten ehelichen hat, leiblicher sonn, wegen seines vätterlich[en] erbfahl, in beisein herrn Felixen Seitmann Stattrichters, Hannsen Müllwagner, Sebastian Khleperger, Hannsen Obermair, vnnd Gregorn Öchel, allen bürgern vnnd des innern rats daselbstenn, mitvorgemelt[en] seinem stiefVattern vnnd leiblich [en] muettern alß Vrbann Schneid [er], vnnd Margaretha seiner hausfrauenn, vermüg eines derowegen aufgerichtenn Vertrags, in der güette also vnnd dergestalt miteinander derhalben verglichen vnnd benent, nemblichen das bemelter Schneider, vnnd sein haußfrau, sollen iren stief vnnd leiblichen sonn ehegenanten Blasi Feldner, für alle seine vätterliche erbliche sprich vnnd gerechttigkhaitenn, auf Bärtlmeen über ein jar das ist des khumenten zweivnndachzigist[en] jars enttrichten vnnd bezallenn, benentlich sechszig taller oder gulden hungerisch, also solte er Feldner vonn seinem vätterlichenn erbfahl wann das beschehen genzlichen abgefertigt, vnnd weeder <er> noch seine erben khunfftig disfalß khainen Zuspruch noch anforderung haben vnnd bekhumenn. Beschechenn vnnd enndlichen beschlossen, jar vnnd tag wie ob steet. 1581. augusztus 21. 53. (1.88.r.) An heut dato denn ainvnndzwainzigistenn augusti anno [ 15] 81 ist[en] hat Maria Georgen Saurers crammers alhie weib, maister Balthauser Khlosen khierschner vnnd burgers daselbstenn hausfrauenn, wegen bezichtigung eines verlohrnnen gelts, durch Georgfen] Taninger vnnd Mayer Antholl auch bürgern alhie, ein christliches abbitten gethann. Act[um] vt supra. 1581. szeptember 6. September 54. (I. 89.r.-90.r.) In der schuldtsachen derwegen Getschkhimedi Farcusch vonn Hallasenn wider Todt Petern alhie fürkhumenn, belanngent, beclagter sey ime, bey ain hundert funffzig taller, so er vom herrn Vederl in Wienn, wie sy miteinannder gehanndlet empfangen schuldig, ob sy woll damallen vor vier jahrn, durch etliche mitlspersonnenn vergleichen wordenn, so sei doch dises gelt nit darzue einkhumenn. Darauf Todt Peter fürgewendet, was er empfangfen] das sey sein gewesenn, es sey auch dises gelt, vnnd all annderer strit im vermeltem vertrag aufgehebt wordenn, zu deme so habe ime Geschtkhimedi Farcusch ein suma gelts wegenn des Vertrags erlegen miessenn, wann er ime aber schuldig geweßenn, wuerde er ime solliches anzogenn vnnd sonnstenn so lanng nit still geschwigen habenn. Ist hierüber durch richter vnnd rath zum beschaidt gebenn, wann lasse es allerdings beim destwegen gehaltnen vertrag, weillenn sollhes weeder im selben noch seithero khain meldung oder anforderung beshechenn verbleibenn. Sonst[en] solte clager da er denn beclagten Todt Petern sprich nit will erlassenn, seine anforderung mit mererm grundt zuerleuttern bedacht sein. Darauf so solle alßauf verer vnnd weitter fürkhumen volzogen vnnd gehanndlet werdenn, was recht ist. Act[um] denn 6 septemb[ris] anno [etc.] [15]81 ist[en]. 115

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