Kenyeres István - D. Szakács Anita - Mihály Ferenc: Magyaróvár Tanácsának Törvénykezési Jegyzőkönyvei az 1581-1582. években (Győr, 2012)

D. Szakács Anita: Rats- und Gerichtsprotokoll des Marktfleckens Ungarisch Altenburg 1581-1582

iezo vnnd khünfftig vermiig seines gethannen erbiett[en] vnnd beschechen anglüb wie einem ehrlichen mann bezimbt vnnd woll annsteet, auch also damit mann nit auß zum anndern vnnd was sich von rechts wegen gezimbt, fürzunemen vrsachen gewinne zuuerhaltenn. Actum den 25. february a[nn]o [etc.] [15]81 ist[en], 18. (I. 58.r.-59.r.) In der sachenn derwegen sich herr Felix Seitmann statrichter alhie clagern ann ainen, wider Saba Jörgl burger vnnd des innern rats daslbst[en] beclagten annderstailß, fürkhumener vnnd dermassen beschwerth, nachdeme ime ainstmallen von disem clager ein fueder holzweckh gefürth, vnn der ime solliches auf bit vnnd anzaigen das seine khnecht ime vnwissent gethan hetfen] nachgesehenn, habe clager aniezo vernumen, das beclagter disem allem zuwider noch nagstmallen wie mann auf die gmain holz außgethaillet, gegen etlichenn fürgeben, vnnd hören lassen, es reue inn das er sein clagers holz nit gar weckh geführth habe, weillen er dann sohiches wehiches weißlich ist, geredet, so khünde er annderst nit erachtenn, dann das es mit seinem willen beschechenn, vnd sage hierauf füeglich wann es ime diser vermuettung nach wider fure, so thet er nit erbarist, vnnd gebe es derhalben einem ersamben rath mit erwegung zuuerabschieden. Darauf beclagter Saba Jörgl beantworttet er habe ja dise wort, aber in khainer besen mainung sonndern allain geschwazweiß geredet. Geben hürüber angesezter richter vnnd rath zum beschaide, beclagter sohe herrn clager deswegen vmb verzeichung bitten, vnnd sich sollicher vnachtsamen reden, neben anderer vngepier gewislichen enthaltenn. Actum denn fünffvnndzwainzigisten february a[nn]o [etc.] [15]81 ist[en], 1581. február 29. 19. (I. 59.r.-60.r.) In der strittigenn ehrsachen, derwegen Todt Georgin, wider Todt Georgen iren ehevogt vnnd söldner alhie fürkhumen, vnnd sich beschwert, er hielte sich gegen ir mit vnzimlichen schlagen, so er mit colmen vnnd hackhenn thue, nit allain wie das viech, sonndern welle sy noch durch anndere des sy erweisen vnnd bey bringen khünde, vmbs leben bringen lassen, derhalben sy also mit ime verer nit zuhaussen wisste vnnd bitte sich von ime zuschaidenn. Dargegen Todt Georg fürgewendet, er straffe sein weib ja bißweillen, aber nit so grob alß si fürgeben, darumben er wegen irers vnuleiß woll vrsach[en] habe, vnnd wann es beschechen so sey sy alle mall zu dem khnecht so sy zum zeugen fürstellen wolle, gelaffen, der mache also vnnder innen maiste vrsachenn irer vnainchkhait, das er si vmb bringen lassen welle, habe er nie geredet noch in sin genummen, vnnd also zum höchsten gebet[en] ime solliches noch dißmall zubegebenn, er welle sein weib gewislichen nit also übel halten sond[er]n mit ir wie christlichen eheleuten gezimbt leb[en]. Todt Georgin stelt wid[er] irem eheman nachbenanten zeugen zuuerhörn für: Warcusch Georg ein hungerischfer] khnecht alhie, sagt, er habe ainstmallen vom Todt Georgen vernumen, das er ainem so ime sein weib vmbbrächt, einenn taller geben wolte. 102

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