Folia historica 11

Temesváry Ferenc: Fejezetek a Magyar Fegyvergyár történetéből IV. rész

Die Leitung der Firma beschäftigte sich auch mit einer anderen Mög­lichkeit zur Wiederherstellung der Rentabilität: sie versuchten mit der Firma Manfred Weiss ein Kartell zu schliessen, es konnte aber nicht verwirklicht werden, — obwohl die Quotenfrage schon fast ganz geklärt wurde - weil die Firma Manfred Weiss nur mit der Bedingung ein Kartell schliessen wollte, wenn die Lampenwarenfabrik auf die Herstellung jeder, auch von der Firma Manfred Weiss hergestellten Produkte verziechtet. Nach der Erkennung dieser Tatsache beauftragte die Direktion der Kreditbank den Direktor der Lampenwarenfabrik Dr. Andras Dammang, die mit dem zum Interessenkreis des Instituts gehörenden Unternehmungen auf dem Gebiet der Metall- und Maschinenbauindustrie zusammenhängenden Fragen und in erster Linie die Möglichkeit der Neuorganisierung der Waffen­fabrik und der Lampenwarenfabrik zu untersuchen. In seinem Bericht vom 25. März 1935 brachte Dr. Dammang die neuen Betriebszweige und ihre Auswirkungen auf die Unternehmungen im Interessenkreis des Instituts zur Vorlage. Am 15. Juni 1935 berichtete er über seinen Besuch in Metall- und Maschinenbauwerken. In dem Bericht vom 26. Juni zog er dann die Folgerungen daraus und am 2. Juli stellte er seine Vorschläge. Bei den Untersuchungen in der Waffenfabrik benützte er den Be­reicht über die Bilanz der Fabrik im Jahre 1933 von Direktor Ivan Tibor. Auf Grund dieser Berichte schlug die Abteilung für Industrie von der Ungarischen Allgemeinen Kreditbank am 6. Juli 1935 die geplante Fusion der Waffenfabrik und der Lampenwarenfabrik. In der Vorlage vom 13. Juli 1935 wurde der Plan über die Möglichkeit der dreiseitigen Fusion der Waffenfabrik, der Lampenwarenfabrik und der Hofherr-Schrantz AG abgehandelt. Jenö Erdös, der Generaldirektor der Hofherr-Schrantz AG beschäftigte sich mit derselben Frage am 15. Juh 1935, er nahm gleichzeitig mit der Kritik über die Fusion der Waffenfabrik und der Lampenwarenfabrik gegen die dreiseitige Fusion mit der Hofherr-Schrantz AG Stellung. Die grosse Wirtschaftskriese, deren Folgen die Waffenfabrik trotz grösster Umsicht nicht vermeiden konnte, bewegte die Kreditbank, von der die Fabrik unterstützt wurde, zur Verordnung einer grossangelegten Unter­suchung mit Einbeziehung ausländischer Fachleute. In Vertretung von der Gesellschaft für elektrische Unternehmungen Ludwig Loewe et Co. Berlin besichtigten am 24. und 25. Juni Loewe und ein deutscher Fachmann die Fabrik und zwar die Einrichtungen zur Infanteriegewehr-, Repetierpistolen-, sowie zur Maschinengewehrherstellung und stellten folgendes fest: "Die 199

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