S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 46/2. (Budapest, 1985)

FOLIA ENTOMOLOGICA HUNGARICA ROVARTANI KÖZLEMÉNYEK XLVI. 2 1985 p. 117-135 Beitrag zur Kenntnis der europäischen Rhithrogena-Arten: nivata, hybrida und hercynia, sowie Beschreibung von zwei neue Arten Von M. METZLER, I. TOMKA und A. ZURWERRA (Eingegangen am 1. September, 1985) Abstract: The examination of the European Rhithrogena species was carried out.A de­tailed description of the imagines and all stages of development of the following species is given: R. nivata (Eaton, 1871), R. hybrida Eaton, 1885, and R. hercynia Landa, 1969. The description of two new species: R. sibillina sp. n. and R. endenensis sp. n. is presented. EINLEITUNG Der heute bekannte Bestand europäischer Rhithrogena­Arten ist seit dem Erscheinen der "Limnofauna Europaea" (PUTHZ, 1978), worin der Gattung Rhithrogena 28 Arten zugeordnet sind, um folgende sieben Arten erweitert worden (ohne Berücksichtigung kaukasischer Arten und Rhithro­ gena znojkoi [TSCHERNOWA, 1938]): Rhithrogena adrianae Belfiore, 1983 Rhithrogena puthzi Sowa, 1984 Rhithrogena colmarsensis Sowa, 1984 Rhithrogena strenua Thomas, 1982 Rhithrogena daterrai Sowa, 1984 Rhithrogena zelinkai Sowa Soldán, 1984 Rhithrogena landai Sowa Soldán, 1984 Diese Aufzählung wird ergänzt durch die Erstbeschreibung von Rhithrogena sibillina , die auf­grund ihrer Penismorphologie und/oder Larvenmerkmale mit Rhithrogena hybrida . R. puthzi und R. hercynia in ein- und dieselbe Gruppe innerhalb der Gattung Rhithrogena gestellt werden kann. Da zur Zeit noch nicht alle Stadien bisher publizierter Rhithrogena­Arten bekannt sind und ihre Beschreibung eine Einteilung in Artengruppen nicht immer erlaubt, möchten wir die bisher in der Literatur gemachten Angaben bezüglich Rhithrogena nivata , R. hybrida und R. hercynia durch rasterelektronenmikroskopische Aufnahmen, Zeichnungen und dazu gehörenden Erklärungen erganzen sowie eine Erstbeschreibung der Larven und Eier von Rhithrogena nivata und der Subimago von R. hercynia hinzufügen. Dabei stützen sich unsere Angaben über Rhithrogena hybrida auf Material, welches am Originalfundort von EATON (EATON, 1885) im Jahre 1984 von uns selbst gesammelt wurde. Im Verlauf der letzten vier Jahre fanden wir in der Ostschweiz Rhithrogena­Populationen. die wir 1984 als R. endenensis (Zurwerra und Tomka, 1984) publizierten.

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