S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 44/2. (Budapest, 1983)

L. cribricollis : PORTEVIN vermerkt in der Originalbeschreibung 1943: 168 "1 Ex. Collection CHEVROLAT, Coll du Museum". Am Museum Paris konnte der Typus jedoch trotz eifriger Nach­suche nicht gefunden werden. Es bleibt also unklar um welche Art es sich hier handelt und erst wenn der Typus auftaucht, wird man genaueres sagen können. Leiodes furva (Erichson) (Abb. 245-248) Anisotoma furva Erichson, 1845: 64-65 (Lectotypus cf: Berlin, leg. Schuppet; ZMB). - Reitter 1884: 98 (Liodes ). - Hatch 1929: 16 (Leiodes ). - Horion 1949: 137 (Liodes ). - Strand 1957: 119-134 (Liodes ). - Peez 1971: 243-265 (Liodes ). Anisotoma caullei Brisout, 1861: 599 (Holotypus $ : St. Valéry; MP). - Hatch 1929: 16 (Leiodes ). Verbreitung: Stellenweise, ganz Europa, von Sandgegenden der Ebene und Meeresküsten bis in alpine Regionen aufsteigend. Austria: Nordtirol, Innsbruck-MUhlau, 10.9.1963, leg. KAHLEN 1 cf, 1 ? (coli.KAHLEN); Jugoslawien: Baba-pl., Golemo ezero, 3.-4.8.1967, leg.S.HÖRVATO­VICH, 1 cf (coli. DAFFNER). Länge 3,5-4,5 mm. Körper kugelig oval, hochgewölbt, gelb-rotbraun, Beine und Fühler­geissel gelbbraun, FUhlerkeule angedunkelt. Fühler kurz und gedrungen gebaut mit kräftiger Keule, Endglied der Keule deutlich schmäler als das vorletzte (Abb. 247). Kopf fein und sehr dicht punk­tiert, mit 4 grösseren Stirnpunkten. Halsschild weniger fein und dicht punktiert, 2 mal so breit wie lang, hinter der Mitte am breitesten, Hinterecken breit abgerundet (Abb. 248). Flügeldecken oval hochgewölbt, in der Mitte am breitesten, Punkte der Hauptreihen fein und dichtstehend, Zwischen­räume fein, aber dicht und deutlich punktiert, in den abwechselnden Zwischenräumen mit zahl­reichen grösseren Punkten, Behaarung der Epipleuren veränderlich, bei Flachlandtieren (im Sand lebend) sind die Epipleuren kurz und dicht behaart, bei Gebirgstieren sind sie nur sehr spärlich und weitläufig behaart. Vorderschienen zur Spitze 3 mal so breit wie an der Basis. Mittelbrust­kiel-Typus: A. Männchen: Äussere Apikal ecke der Hinterschenkel einen scharfen, nach unten gezogenen Winkel bildend, innere Apikaiecke in einen grossen, stumpfen Zahn ausgezogen. Hinter schienen ab der Mitte leicht nach innen gekrümmt. Aedoeagus (Abb. 245-248) 0,92-1,06 mm. A. furva : Am Zoologischen Museum Berlin wurden 4 Syntypen dieser Art aufgefunden. Davon wurde das erste cf als Lectotypus und die restlichen 3 Exemplare als Paralectotypen festgelegt. A. caullei : Der Typus dieser Art wird am Mus. Hist.Paris aufbewahrt, die Nadel trägt ausser dem Fundortzettel noch das handgeschriebene Typenschild BRISOUT' s " Anisotoma caullei" . Die Untersuchung dieses Typus ergab, dass caullei Brisout ein jüngeres Synonym zu furva Erichson ist. Dies wurde auch schon von REITTER 1884: 98 richtig erkannt. Leiodes rhaetica (Erichson) (Abb. 249-253) Anisotoma rhaetica Erichson, 1845: 57-58 (Holotypus cf: Tirol; ZMB). - Redtenbacher 1872: 321.­Marseul 1885: 7-8. - Reitter 1884: 105; 1885b: 345 (Liodes ). - Gangibauer 1899a: 218 (Liodes ). Liodes chaffanjonl Portevin, 1903: 335 (Holotypus $ : Mongolia; MP), syn.n . - Hatch 1929: 31 ( Leiodes) . - Hlisnikovsky 1967b: 263; 1967c: 123. - Emetz 1975: 65; 1976: 134-146. Liodes ellipsoidea Hlisnikovsky, 1967c: 112-123 (Holotypus cf: Mongolia bor. Bulgan, 5.8.1965, leg. Dlabola; UNMB), syn. n .* L. rhaetica ist eine Mischart, die bisher meist mit picea vermengt wurde. Aus diesem Grund können in der Synonymie nur solche Literaturzitate angegeben werden, die einwandfrei zu deuten sind. Verbreitung: Alpine Art! Im gesamten Alpenraum, Karpaten, Sibirien, Mongolei, (In Nordeuropa noch nicht sicher nachgewiesen). Länge 2,5-4 mm. Körper langoval, ausgefärbt schwarzbraun, Beine und Fühlergeissel rot, * L. ellipsoidea wurde von EMETZ (1975: 65) als Synonym zu picea gestellt, was nicht zutrifft, wie die Untersuchung der Typen zeigte.

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