S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 44/2. (Budapest, 1983)
Abb. 245-248. Leiodes furva (Erichson), Aedoeagus und Innensack cf, Dorsalansicht (245-246), Fühler (247), rechte Hälfte des Halsschildes (248). - Abb. 249-253. L. rhaetica (Erichson), Aedoeagus und Innensack cf, Dorsalansicht (249-250), Fühler (251), Hinterbein cf (252), rechte Hälfte des Halsschildes (253) (Original) Fühlerkeule angedunkelt oder schwarz. Fühler langgestreckt mit kräftiger Keule. Endglied schmäler als das vorletzte (Abb. 251). Kopf fein und sehr dicht punktiert, mit 2 bis 4 Stirnpunkten, dieses Merkmal ist sehr veränderlich. Halsschild fein und dicht punktiert, gut um die Hälfte breiter als lang, in oder etwas hinter der Mitte am breitesten, Hinterecken einen kurz verrundeten Winkel bildend (Abb. 253). Flügeldecken langoval, in der Mitte am breitesten, Punkte der Hauptreihen fein und dicht stehend, Zwischenräume fein aber sehr deutlich und dicht, oft runzelig punktiert, die abwechselnden Zwischenräume mit zahlreichen grösseren Punkten besetzt. Vorderschienen zur Spitze etwa 3x so breit als an der Basis. Mittelbrustkiel-Typus: A. Männchen: Innere Apikaiecke der Hinterschenkel in einen stumpfen Zahn ausgezogen,Hinterschienen ab dem ersten Drittel stark und einfach nach innen gekrümmt (Abb. 252). Aedoeagus (Abb. 249-250) 1,07-1,32 mm. A. rhaetica: Der Originaltypus dieser Art befindet sich am Zool. Mus. Berlin, dieses Tier wurde als Holotypus festgelegt. Auf die grosse Verwirrung, die mit dieser Art passierte, wurde schon bei fracta genauer hingewiesen. Hier sei nur nochmals erwähnt, dass rhaetica Erichson nicht das geringste mit fracta Seidlitz zu tun hat, wie die Untersuchung der Typen zeigte.