S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 44/2. (Budapest, 1983)

Leiodes fracta (Seidlitz), stat. n . (Abb. 241-244) Anisotoma fracta Seidlitz, 1874: 209 (Holotypus: Estonia; ZSM). - Marséul 1884: 24-25. - J.Sahl­berg 1889: 29-30. - Seidlitz 1891a: 304; 1881b: 320. - Reitter 1884: 106; 1885b: 345 (Liodes ).­Gangibauer 1899a: 210-211 (Liodes ). - Fleischer 1908: 20 ( Liodes ); 1906d: 208-209 (Liodes rhaetica v.). - Reitter 109a: 249 (Liodes rhaetica v.). - Porta 1926: 340 (Liodes rhaetica ab.). - Hatch 1929: 19-20 (Leiodes rhaetica ab.). Liodes rhaetica , Fleischer 1908: 1-63 (nec Anisotoma rhaetica Erichson, 1845). - Reitter 1909a: 249. - Kuhnt 1913: 342. - Porta 1926: 340. - Hatch 1929: 19 (Leiodes ). - Horion 1949: 143. ­Strand 1957: 119-134. - Peez 1971: 243-265. - Hlisnikovsky 1974: 777. - Emetz 1976: 134-146. Leiodes takeii Nakane, 1963: 40-41 (Holotypus cf: Japan, Numata, Gumma, Honshu, 20.XI. 1952, leg. Takei; Aufbewahrungsort des Typus unbekannt), syn. n . - Hlisnikovsky 1974: 777 (Liodes ). Autoren die Mischbeschreibungen von fracta Seidlitz und rhaetica Erichson bringen, können hier nicht aufgeführt werden, Verbreitung: In Europa boreoalpin: Nordeuropa, Alpenraum, Karpathen, Sibirien, Trans­baikalien, Ostasien: Wladiwostok, leg. H.FRIEB (NMP); Japan: Kamikochi, Northern-Alpe (NMP), Länge 3,5-6,0 mm. Körper oval, rotbraun, Fühlerkeule angedunkelt. Fühler gedrungen mit kräftiger Keule, Endglied deutlich schmäler als das vorletzte, 8. Fühlerglied sehr dünn, scheiben­förmig, mit scharfem, nach oben gebogenem Rand (Abb. 243). Kopf fein und dicht punktiert, mit 4 grösseren Stirnpunkten, Augen gross, die Länge der Schläfen beträgt nur 1/3 des Längsdurch­messers der Augen. Halsschild fein und dicht punktiert, 2 mal so breit wie lang, kurz hinter der Mitte am breitesten, Hinterecken stumpfwinkelig und deutlich nach unten gezogen. Flügeldecken ohne schräge Humeralreihe, Punkte der Hauptreihen fein und dicht stehend, nicht furchenartig ver­tieft, Zwischenräume fein und weitläufig punktiert. Der sehr breit aufgebogene Seitenrand der Flü­geldecken von oben der ganzen Länge nach sichtbar. Vorderschienen zur Spitze etwa 4 mal so breit wie an der Basis. Mittelbrustkiel-Typus: A. Männchen: In der Mitte der Hinterschenkel befindet sich ein dreieckiger Zahn, innere Apikaiecke der Hinterschenkel in einen spitzen, schief nach innen gerichteten Zahn ausgezogen, Hinterschienen bei grossen cf sehr stark doppelbuchtig nach innen geknickt (Abb. 244). Aedoeagus (Abb. 241-242) 1,12-1,44 mm. A. fracta : An der Zool.Samml. München, wo die Sammlung von SEIDLITZ aufbewahrt wird, fand sich das Originalexemplar dieser Art. Das Tier wurde als Holotypus festgelegt. A. rhaetica auct. : Hier ist wieder eine unglaubliche Verwirrung zustande gekommen, die auf FLEISCHER zurückzuführen ist. FLEISCHER stellt 1906d: 208-209 fracta Seidlitz als Aberration zu rhaetica Erichson und dies nur aus dem Grund, weil rhaetica nach einem unreifen (also gelben) Stück beschrieben wurde. Bei der Überprüfung der Typen zeigte sich Jedoch, dass rhaetica Erich­son nicht das geringste mit fracta Seidlitz zu tun hat. L. takeii : Mit Herrn NAKANE, der diese Art beschrieb, konnte trotz vieler Bemühungen keine Verbindung aufgenommen werden. Unbekannt ist auch wo der Typus aufbewahrt wird. Es ist Jedoch nach der Originalbeschreibung dieser Art kein Unterschied zu fracta festzustellen. Ausser­dem konnte ich Stücke von fracta untersuchen, die aus Japan stammen. Aus diesen Gründen dürfte es keinen Zweifel geben, dass takeii Nakane ein jüngeres Synonym von fracta Seidlitz ist. Leiodes cribricollis (Portevin) Liodes cribricollis Portevin, 1943: 168-169 (Asie Mineure, Tarsous; Aufbewahrungsort des Holo­typus unbekannt). - Hlisnikovsky 1974: 777. Länge 3 mm. Körper breitoval, rotbraun, Kopf, Scheibe des Halsschildes und Seiten der Flügeldecken dunkelbraun, Fühlerkeule schwarz. Fühler gedrungen, letztes FUhlerglied schmäler als das vorletzte. Halsschild sehr grob und dicht punktiert, Seitenrand in der Mitte gewinkelt, Hinterecken rechtwinklig, in Nahe der Basis beiderseits mit einer groben Punktreihe. Flügeldecken ohne schräge Humeralreihe, Hauptreihen dicht punktiert, Zwischenräume fein und zerstreut punk­tiert (nach PORTEVIN).

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