Folia archeologica 49-50.
Viola T. Dobosi: Elefántmaradványok mint nyersanyagok négy őskőkori lelőhelyen
SKYTHISCHE SCHMUCKMODK 67 setten vor, diese stammen aus dem 5. Jh. v. Chr. 3 0 Analogien für die mit Punktkreisen verzierten Beinplatten des Grabes 22. von Csárdaszállás (Abb. 4. 18) sind von den Bestattungen Szentes—Vekerzug 31 und Orosháza—Gyopáros 140, Tápiószele 125, Kustanovice 8 bekannt. 3 1 Im Grab 27 von Szentes-Vekerzug waren mit den goldenen Rosetten zusammen auch doppelkonische Goldblechperlen (Abb. 4. 17). Solche Funde wurden mit Haarringen mit Nagelkopf zusammen noch im Grab 165 von Sándorfalva freigelegt (Abb. 6. 1-2, 10-15). Im Gebiet des Alföld enthält noch der Goldschatz von Besenyszög-Fokoru aus der vorskythischen Zeit Goldperlen ähnlicher Form. 32 Deshalb kann man annehmen, dass die Funde von Szentes-Vekerzug und Sándorfalva aus einer nicht viel jüngeren Zeit stammen können. Es gibt mehrere Grabfunde im Alföld-Gebiet, unter denen sich typische Gegenstände der frühen skythischen Periode den Haarringen anschließen. So das Grab 90 von Törökszentmiklós, in dem sich ein kreuzförmiger bronzener Köcherbeschlag befindet, dessen kürzere Armen einen Adlerkopf darstellen (Abb. 7. 1). In der Steppengegend, in einem zwischen Volvovgrad und dem Don freigelegten Hügelgrab wurde das ganz ähnliche Analogstück dieses Köcherbeschlags aufgefunden, welches auf Grund einer antiken griechischen Amphore in die Mitte des 6. Jhs. v. Chr. datiert wurde. 3 3 Danach kann man auch die Bestattung von Törökszentmiklós datieren. Die unverv.ierten Armringe mit offenen Enden, mit kreissegmentförmigem Querschnitt, dementsprechend auch die Haarringe (Abb. 12. 6—7, Abb. 16. 1) der Gräber von Gáva-Szincsepart und Szilvásvárad können genauso die Denkmäler der frühen Skythenzeit im Gebiet des Alföld sein. Diese Armringe ähneln so sehr den typischen Armringen der vorskythischen Zeit, 3 4 dass es keinen großen Altersunterschied zwischen ihnen geben kann. Auch das Grab 27 von Vámosmikola mit den Haarringen mit Schlangenkopfabschluss (Abb. 15. 3, 5) kann nicht später als in das 6. Jh. v. Chr. datiert werden. Die mit ihnen zusammen gefundene kleine Axt mit Eisengriff war zweifellos ein Würdezeichen (Abb. 15. 11). Als beste Analogie dieses Stückes kann die genauso mit Eisengriff, aber mit Goldblechüberzug versehene Streitaxt erwähnt werden, die aus dem ersten Kurgan von Kelermes in der Kuban-Ebene zum Vorschein gekommen ist. Diese stammt von der Mitte, vom zweiten Drittel des 7. Jhs. v. Chr."' 5 Die gedrehten bronzenen Armringe des Grabes 27 von Vámosmikola (Abb. 15. 4—5) können mit den beiden Armringen von gleicher Verzierung aus dem Grab 48 von Tiszavasvári—Csárdapart verglichen werden (Abb. 11. 21-22). Auch unter den Fundstücken desselben Grabes gibt es einen Haarring mit Schlangenkopfabschluss, und einen mit Nagelkopf (Abb. 11. 19, 20). Diese zwei Gräber können also für beinahe gleichaltrig gehalten werden. Zu den ältesten Haarringen mit Nagelkopf gehört das Exemplar aus dem Grab von Sfintu Gheorghe in Siebenbürgen (Abb. 20. I). Mit diesem Stück zusammen wurde auch eine zweischleifige Bogenfibel gefunden (Abb. 20. 3), die auf dem Nordbalkan im 7-6. Jh. v. Chr. als einer der charakteristischen Schmucktypen 3" Kis faltul i 1983, 70. Abb. 1, 1-3. 3 1 Párducz 1954, Taf. 9, 1-5: Szentes-Vekerzug; Dm. 1966, Taf. 21, 4-11: Tápiószele; Juhász 1976. 240. Abb. 8. 4: Orosháza; Böhm /Jankovich 1936, Taf. 11,5: Kustanovice. Kemenczei 1999, 87. Abb. 48.' 3 3 I) 'jacmko / Mabe / Skripten / Klepikav 2000, 116. Abb. 5. 1-2. 3 4 Kemenczei 1981, 35-36. Abb. 8-9. 3 5 (Manina 1999, Taf. 10. 6. 3l i Bader 1983, 73. 76-77; Gergova 1987, 36ff; Vasic 1999, 4811.