Folia archeologica 49-50.

Viola T. Dobosi: Elefántmaradványok mint nyersanyagok négy őskőkori lelőhelyen

SKYTHISCHE SCHMUCKMODE 65 gieii vom Gebiet des Alföld bekannt. 1 2 Im Fundmaterial des anderen Kurgans befindet sich eine genietete Eisentrense vom Alföld Typ. 1 3 Ins Mittlere­Dnjestrbecken rückten die skythischen Stämme in der zweiten Hälfte des 7. Jh. v. Chr. von den Grassteppen ein. Die erwähnten Kurgane sind Denkmäler dieser Wanderung. 1 4 Die auf dem Gebiet des Alföld, im Grab 21 von Békéscsaba-Fényes gefunde­nen goldenen Haarringe mit Scheibenabschluss (Abb. 2. 1-2) können auf Grund ihrer östlichen Analogien aus einer Zeit stammen, die nicht früher als in die zweite Hälfte des 7 Jh. v. Chr. fallen konnte. Aber jünger als diese Periode können sie sein. Das bronzene Exemplar von Dolny Kubin (Abb. 17. 1) scheint besser ge­eignet für eine genauere Datierung der Haarringe mit Scheibenabschluss vom Karpatenbecken zu sein. Die mit ihm zusammen aufgefundene bronzene Zierscheibe (Abb. 17. 2) gehört zu den typischen Gegenstandstypen der Hallstatt­kultur. Die Laufszeit von solchen Scheiben, die zum Pferdegeschirr gehörten, war in Mitteleuropa das 7. Jh. v. Chr. 1 5 Aus diesem Jahrhundert kann ein anderes Fundstück gestammt haben, der rosettenförmige Bronzeknopf aus dem Grab 112 von Dolny Kubin (Abb. 17. 4). Dieser soll vom Nordbalkan ins Gebiet von nördlichen Karpaten gelangt sein. Ihre südlichen Analogien findet man im Fundmaterial des 8-7. Jh. v. Chr. 1 6 Auch das Fundgut der Hügelgräber von Ferigile in Oltenien enthält bronzene Ringe mit Scheibenabschluss. Das aus dem Hügel 20 zum Vorschein gekommene Exemplar wurde in die zweite Hälfte des 7. Jhs., das aus dem Hügel 80 in die zweite Hälfte des 6. Jh. v. Chr. datiert. 1 7 Die Tracht von Haarringen mit Scheibenabschluss wurde im Gebiet des Alföld nicht üblich. In der Mode waren sie nördlich, nordöstlich von den Karpaten, hauptsächlich auf dem Territorium von Kleinpolen, wo Exemplare in großer Anzahl bekannt sind. 1 8 Dorthin gelangte der Brauch ihrer Tracht mit anderen Gegenständen skythischen Typs zusammen aus dem Waldsteppengebiet. Besonders wenige Exemplare von Haarringen aus Gold-, oder Silberdraht, mit kleinem Kegelkopf aus Blech enthält das Fundmaterial des Alföld (Szentes-Ve­kerzug Grab 27, Abb. 4. 11, Tiszavasvári-Csárdapart Grab 32, Abb. 11. 31). Die Mode dieser überwiegend aus Bronze gefertigten Haarringe, Armringe war im Kreis der Siebenbürgen-Gruppe allgemein verbreitet, woher bis jetzt schon mehr als 70 Exemplare zum Vorschein gekommen sind. Vom Ursprung dieser Schmuc­kart vertreten die Forscher abweichende Meinungen, ein Teil der Experten bestimmen das Steppengebiet beim Schwarzmeer als Ursprungsort, andere zählten sie zum Formenschatz der örtlichen, siebenbürgischen Metallkunst. 19 Zweifellos kommen diese Schmuckstücke in größter Anzahl unter den Beigaben der Bestattungen von der zweiten Hälfte des 7. Jhs.-vom 6. Jh. v. Chr. in Sieben­bürgen zum Vorschein, aber sie sind auch aus dem frühskythischen Fundmaterial der Steppe, der Waldsteppe bekannt. 2 0 So ist es nicht ausgeschlossen, dass die Mode dieser Haarringe vom Osten stammt. Diese Mode erreichte in der zweiten 1 2 Smirnova 1967, 225. Abb. 65; Romsauer 1991, 363. Abi). 4; Smirnova 1999, 47. 1 3 Werner 1988, 20-21; Smirnova 1993, 113. Abb. 7, 8. 1 1 Smirnova 1998, 460. 1 5 Kossack 1954, 161. Karte 3. Hansel 1976. 174-175. Taf. 67. 12-14: Sofrienovo. 1 7 Vulpe 1967, Taf. 26, 2-4; Oers. 1977, 84. 1 8 Bukowski 1977. 208 ff. 1 9 Vasiliev 1970, 63; Oers. 1980, 172.; Vulpe 1981, 400. 2 0 Petrenko 197X, 35.

Next

/
Oldalképek
Tartalom