Folia archeologica 49-50.

Viola T. Dobosi: Elefántmaradványok mint nyersanyagok négy őskőkori lelőhelyen

64 TIBOR KEMENCZEI Abb.21 - 21. ábra. Verbreitung der im Aufsatz publizierten Funde. Die Zahlen entsprechen den im Text verwendeten Fundnummern. A tanulmányban közölt leletek elterjedési térképe. A számok a szövegben használt leletszámozásnak felelnek meg. Goldblechüberzug vom südlichen Transdanubien von Kiskőszeg (Batina) bekannt, die den östlichen vorksythischen Exemplaren sehr ähneln, sie sind aber Streue­funde, deshalb können sie nicht genau datiert werden. 1 0 Im Waldsteppengebiet nördlich vom Karpatenbecken verbreitete sich von der frühskythischen Zeit an die Mode solcher Haarringe, die auch unter dem Fund­material der Alföld-Gruppe aufzufinden sind. So z. B. zwei goldene Haarringe mit Scheibenabschluss vom Gräberfeld Békéscsaba—Fényes Grab 21 (Abb. 2. 1—2). Zu dieser Formengruppe kann auch das bronzene Exemplar der slowakischen Lausitz Kultur vom Gräberfeld Dolny Kubin, Grab 112 (Abb. 17. 1) gezählt werden. Im Fundgut des in der Dnjepr-Gegend in der Nähe der Gemeinde Matusov freige­legten Hügelgrabes (Repjachovataja Mogila) befinden sich Haarringe mit Schei­benabschluss aus Gold. Dieses Hügelgrab wurde ins ß. Jh. v. Chr., dann in die zweite Hälfte des 7. Jh. datiert." Aus dieser Periode stammen diejenigen im Mittleren-Dnjestrbecken freigelegten frühskythischen Bestattungen, aus denen auch die bronzenen Haarringe mit Scheibenabschluss zum Vorschein gekommen sind. Hierher gehören auch die Kurgane Lisicniki und Perebukovci. Unter den Beigaben des Kurgans Lisicniki befindet sich der untere Teil eines schei­bengedrehten urnenförmigen Gefäßes. Für dieses Stück sind mehrere Analo­11 1 Gallus / Horváth 1939, Taf. 34, 6-7. 1 1 Il'inskaja / Mozolevskij / Terenozkin 1980, 36. Abb. 5, 4-5; Kossack 1987. 7 Iff.

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