Folia archeologica 47.

Endre Tóth: Pogány vagy keresztény?

HEIDNISCH ODER CHRISTLICH? 123 5. ábra Az intercisai tükörtöredék kereszttel Abb. 5 Das Spiegelfragment mit Kreuz von Intercisa 2. Aus Bronze gegossenes Spiegelfragment, Fundort: Intercisa, Ungarisches Nationalmuseum, Inv.-Nr. 40. 1903. 9 (Abb. 5). Verloren, nur seine Zeichnung im Maßstab 1 : 1 ist im Paulovics-Nachlaß vorhanden. Durchmesser 15,4 cm. Der Rand der gegossenen Platte ist etwas dicker, und sie ist mit zwei konzentrischen Kreisen aus zwei parallelen Linien verziert. Zwischen den konzentrischen Kreisli­nien befindet sich ein Fußkreuz. Mit ihm zusammen wurden auch Kästchenbeschläge angekauft, darunter ein Blech aus dem 4. Jahrhundert mit der Inschrift Vivas vincas. 1' Wir wissen jedoch nicht, ob die Gegenstände aus demselben Grab stam­men, weil die Fundumstände unbekannt sind. Auf jeden Fall stammen sie aus einer Bestattung des 4. Jahrhunderts. 3. Gegossener runder Spiegel mit Überzug aus weißem Metall, 2 6 Fundort: Emona, spätrömisches Grab 679 (Ljubljana, Narodni Muzej Inv.-Nr. R 5953). Durch­messer: 15,5 cm (Abb. 6). Auf der Rückseite des Spiegels befinden sich drei kon­zentrische Kreise, die Fläche zwischen den beiden inneren ist dicht gestrichelt. In der Mitte ist ein größeres Fußkreuz und im äußeren Kreisring sind drei weitere Fußkreuze zu erkennen. 4. Gegossenes Spiegelfragment, Fundort: Bille puszta, Mende (Kom. Pest). Ungarisches Nationalmuseum, Inv.-Nr. 71.1878. Durchmesser um 15,4 cm (Abb. 7). Es handelte sich um einen sarmatischen Grabfund, weil es mit Menschenknochen und Glaspasteperlen gefunden wurde." 7 Von dem einzigen erhaltenen Fragment läßt sich feststellen, daß des Kreuz in die Fläche der Rückseite eingetieft war. Die Zeichnung von beiden Spiegelfragmenten ist im Inventarbuch erhalten, aber nur das linke Fragment ist vorhanden, auf dem verwaschen das obere Ende des senk­rechten Kreuzbalkens sowie der obere Rand des waagerechten Balkens zu sehen sind. Die Kreuzform ist aber nicht mit dem Zeichen auf den übrigen Spiegeln identisch. Dies ist kein Fußkreuz mit schmalen Balken, sondern ein kurzes Kreuz 2 5 Kauf der Fundstücke von József Fejér. Buschhausen 1971, Nr. A 97, Dinkier - v. Schubert 1980, 151-152, Schubert 1979, 94, Gáspár 1986, Nr. 378. 2 6 Petru ,S., Emonske nekropole (odkrite med leti 1635-1960), Katalogi in monografije 7, Ljubljana 1972, 65; Knific-Sagadin 1991, 67. 2 7 Die außerhalb der Provinz benutzten Spiegel sammelten Eszter Istvánovits und Valéria Kulcsár: Tükör a császárkori és a kora népvándorlásKori barbár népeknél a Kárpátmedencében (Der Spie­gel bei den barbarischen Völkern im Karpatenbecken in der Kaiser- und frühen Völkerwanderungszeit). A Herman Ottó Múzeum Évkönyve, 30-31, 2, 1993, 9-58.

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