Folia archeologica 42.
Tóth Endre: Későrómai ezüstkanál Bajnáról
DILEMMA VON MEZŐBERÉNY (i8S 4) 129 (oder Fliegen- bzw. Bienen-) Form miteinander verbunden sind (Domagnano, 3 8 Iszkaszentgyörgy, 3 9 Tournai/Childerich-Grab, 4 0 Weimar Grab 56 ) datieren den Gegenstand auf die zweite Hälfte des 5. Jh. s. Ib. Handgelenkring (Abb. 1:2) Aufgrund der von J. Werner zusammengesammelten Analogien des Gegenstandes beschränkt sich die Tracht dieses Typs auf das 5. Jh., später kommt er nicht mehr vor 4-: „...Handgelenkringe der principes und reges bei Ost- und Westgermanen bis in die Zeit des Frankenkönigs Childerich Signa der Zugehörigkeit zu einer „stirps regia" 4 i. Die Träger des Gegenstandes sind in sämtlichen Fällen Männer, also das Grab von Mezöberény kann auch nur aus einem „Männer-" bzw. aufgrund der Größe des Gegenstandes aus einem Knabengrab gestammt haben. IIc. Pinzette (Abb. 1:5) Im gepidischen Fundmaterial (5-6. Jh.) tauchen Haarpinzetten in ziemlich großer Zahl auf 4 4 und unter diesen stehen mehrere Exemplare ihrer Form nach der Pinzette von Mezöberény nahe (z.B. Hódmezővásárhely—Gorzsa Grab 51, 4 5 Kiszombor-B Grab 29, 4 6 Grab 87, 4 7 Grab 133, 4 8 Grab 330, 4 9 Szentes—Berekhát Grab 3, 50 Grab 176, 5 1 Szentes—Kökényzug Grab 55, 5 2 Grab 57, 5 3 Grab 64 5 4). Die Analogien stammen entweder aus Männergäbern oder aus solchen Gräbern, wo man das Geschlecht der Toten nicht feststellen kann, jedoch ist keine einzige Analogie aus einem Frauengrab zum Vorschein gekommen, also auch im Falle von Mezöberény ist die Möglichkeit wahrscheinlicher, daß die Pinzette ebenfalls aus einem Männergrab (Knabengrab) stammt. Ild. Schuhschnallenpaar (Abb. 1:3 —4) Aufgrund der Größe der Gegenstände und der Tatsache, daß sie paarweise zutage gefördert worden sind, ist es wahrscheinlich, daß das Schnallenpaar zum Anbinden der Fußbekleidung (Schuh) gedient hat. Typologisch paßt die Gegenstandsform 3 8 Kühn 1935. 87., Nr. 11., Taf. 21: 2., Bierbrauer 1975. 272-281., Taf. XVIII.: 2., Datierung: erste Hälfte des 6. Jhs.: Bierbrauer 1975. 207. 3 9 Bona 1971.228., Abb. 4. Datierung: zweite Hälfte des 5. Jhs.: Bona 1971. 228. 4 0 Kühn 1935. 87., Nr. 9. Taf. 21: 17.; Böhner 1980. 457., Abb. 137.: 12-17., 28-35. Taf. 31: 5a-b 4' Kühn 1935. 86., Nr. 1. Taf. 21:1.; Götze 1912. 72., Abb. S. 32., Datierung: zweite Hälfte des 5. Jhs.: Götze 1912. 23.; spätes 5. Jahrhundert und frühes 6. Jahrhundert: Behm-Blancke 1973. 60. 4 2 Werner 1980. 4-5. 4 3 Werner 1980. 39. 4 4 Cseh 1984-88. Liste 20. 4 5 Csallány 1961. 128., Taf. 229: 12. 4 6 Csallány 1961. 173., Taf. 120: 12. 4 7 Csallány 1961. 177., Tai. 123: 1. 4 8 Csallány 1961. 180., Taf. 128: 4. 4 9 Csallány 1961 189-190., Taf. 140: 4. 5 0 Csallány 1961. 70., Taf. 86: 1. 5 1 Csallány 1961. 87., Taf. 74: 13. 5 2 Csallány 1961. 32-33., Taf. 10: 5. 5 3 Csallány 1961. 33., Taf. 12: 5. 5 4 Csallány 1961. 34., Taf. 15: 6.