Folia archeologica 39.
Mihály Nagy: Egy monopodium-típusról. — Kísérlet az ún. pannóniai ókeresztény relikviaoltárok újraértelmezésére
136 MIHÁLY NAGY Abb. 1. Durchbohrte Monopodiumplatte aus Dunapentele (Ung. Nat. Mus. 50.1909.4.) 1. ábra Átfúrt monopodium-lap Dunapenteléről (MNM 50. 1909. 4.). Abb. 2. Durchbohrte Monopodiumplatte aus Dunapentele (Ung. Nat. Mus. 50.1909.4.). 2. ábra Átfúrt monopodium-lap Dunapenteléről (MNM 50. 1909.4.) Als Parallelen des aus Dunapentele zum Vorschein gekommenen, ursprünglich mit gemauertem Unterbau errichteten Monopodiums (Abb. 1—2) 9 können wir einige ähnlich ausgebildete Mensen der Gartentriklinien von Pompeji betrachten, wo ebenfalls in dér Mitte der frei stehenden, von den Lecti nicht bedeckten Seite der Mensa in dominanter Position die halbkreisförmige (Abb. 22) 1 0 oder viereckige 1 1, nischenartige Aussparung angetroffen werden kann. Die Funktion der an den Mensen der Gartentriklinien von Pompeji erscheinenden Nischen konnte noch nicht eindeutig bestimmt werden, 1 2 jedoch ihre Ähnlichkeit zu den — auch in der Wandmalerei von Pompeji häufig dargestellten — Umfriedungsnischen, 1 3 zur scenae frons X i und zu dem einen Typ der Statuensockel 1 5 ist außeror9 ErdélyiF ülep 1954, 264 Nr. 287 Taf. 76.5-6.; Thomas 1978, 573 Abb. 1-6. 1 0 Soprano 1950, 294 Nr. 3.; 301-302 Nr. 17.; 302 Nr. 18-19.; Jashemski 1979, 252 Abb. 368.; 282 Abb. 421. 1 1 Kochel 1986, 481 Abb. 21.; Jashemski 1979, 227 Abb. 335. 1 2 Soprano 1950, 290-291. 1 3 Auf den Umfassungen von halbkreisförmigen Nischen: Grimai 1943, 55 Taf. 4. 2.; 70 Taf. 5. 1.; 70 Taf. 5.2.; 285 Taf. 6.; 485 Abb. 34.'Dreiviertel- und halbkreisförmige Apsiden und Nischen: Grimai 1943, 288 Abb. 27.; 342 Taf. 21.2. Auf Umfassungen von viereckigen Nischen: Grimai 1943, 55 Taf. 4. 4.; 502 Abb. 38. 1 4 Das Motiv von scenae frons mit abwechselnden, halbkreisförmigen und viereckigen Nischen: Grimai 1943, 190 Abb. 8.; 239 Abb. 18.; 283 Abb. 24.; 283 Abb. 25.; vgl.: 254, 258, 285, 287. Die scenae frons als häufiges Element der vornehmen pompejanischen Sommertriklinien: Rakob 1964, 186. 1 5 In der Mitte der Vorderplatte des bronzenen Statuensockels mit halbkreisförmiger Aussparung, in der letzteren mit sechs Stufen: de Kidder 1905, 65 — 66 Nr. 86.; mit dreiviertel-