Folia archeologica 39.
Tibor Kemenczei: A magyar Duna-Tiszavidék és az Északnyugat-Balkán kapcsolatai a korai vaskorban
BEZIEHUNGEN IN DER FRÜHEISENZEIT 105und Ha A-Perioden. 2 8 Unter den Denkmälern der Bronzekunst von sog. Rohod — Szentes- bzw. Hajdúböszörmény — Typ des 10. Jh. v. u. Z. finden wir aber solche Stücke nicht vor. Die auf die Ha B 3- C-Perioden datierten Funde aus Syrmien und Serbien enthalten aber ziemlich häufig trichterförmige Anhänger mit Öse. 29 Es kann angenommen werden, daß in diesen Gebieten ihre Erzeugung auf örtliche Wurzeln zurückgeht und daß solche im ungarischen Alföld zum Vorschein gekommenen Anhänger von dort stammen bzw. nach dortigen Vorbildern erzeugt worden sind (Csongrád —Vendelhalom: Abb. 3, 5, 6, Szolnok: Abb. 5, 10—13). Diesen ähnelt auch der Anhänger von „Tápiószele" (Abb. 5, 15), jedoch erinnern uns seine unten sichtbaren runden Ösen und seine Verzierung an die ähnliche Schmuckform der makedonischen Werkstätten des 7 — 6. Jh. v. u. Z. 30 Die Zeit der mit Öse versehenen, trichterförmigen, in einzelnen Fällen durchbrochenen Anhänger kann auch aufgrund mehrerer Fundkomplexe festgestellt werden. Diese Form liegt im Grabfund von Csongrád —Vendelhalom mit solchen konischen Blechanhängern gemeinsam vor (Abb. 3, 9 — 11, 14—18), die unter anderen auch aus Gräbern von Füzesabony und Mezőcsát des 8. Jh. v. u. Z. ans Tageslicht gekommen sind. 3 1 Die Zeit des Depotfundes von Szolnok kann aufgrund der einfachen Brillenfibel (Abb. 5,9) schwer bestimmt werden, da diese Schmuckform im 9 — 7. Jh. v. u. Z. sowohl auf dem Balkan als auch in Mitteleuropa gleichfalls in Mode war. 3 2 Die Fibel, die trichterförmigen Anhänger mit Öse und die profilierte Bronzeperle sind in ihrer Gesamtheit am wahrscheinlichsten für das Denkmalmaterial des 8. Jh. v. u. Z. charakteristisch. Daß die Mode der trichterförmigen Anhänger mit Öse sich auch noch in der ersten Hälfte des 7. Jh. v. u. Z. behauptet hat, beweist der eine Grabfund des früheisenzeitlichen Gräberfeldes aus dem oltenischen Fundort von Balta Verde. 3 3 Eine Brillenfibel liegt auch im Deporfund von Kecel vor, jedoch befindet sieht in ihrer Mitte ein Draht in Achtform (Abb. 4, 4, 5). Diese Schmuckform verbreitete sich in der Hallstatt B3Periode in Mitteleuropa und auf dem Balkan. Ihre Mode hielt auch noch zur Ha C-Periode, im 7. Jh. v. u. Z. an. 3 4 Die meisten von den Parallelen der im Fund von Kecel vorhandenen zwei Halsringe mit Stollenenden kamen in Syrmien und in Serbien zum Vorschein, 35 jedoch sind uns solche Schmuckgegenstände auch aus Oltenien, 3 6 aus der Slowakei und aus Siebenbürgen 3 7 bekannt. Ihre Mehrheit kann auf die Ha B. rPeriode datiert werden, jedoch waren die mit Kugeln profilierten Halsringe auch noch während der Ha C-Periode in Mode. 3 8 2 8 Kemenczei 1984, 20; Mozsolics 1985, 73. 2 9 FW 1977, Taf. 2, 7,8, Taf. 3, 2,3, Taf. 6, 5; Marie 1964, Taf. 15, 10; Kromer 1976, 412, 413; Kilian- Dirlmeier 1979, 48. 3 0 Fol/inj 1964, 94; Bouzek 1974, 88, Taf. 26, 5-12. 3 1 Gallus-Horváth 1939, Taf. 1, 9-12; Patek 1974, 361, Taf. 6, 3,4. 3 2 Kilian 1975b, 144; Better 1974, 134; Bader 1983, 57. 3 3 Berciu- Comsa 1956, 347, Abb.77, 5. 3 4 Kilian 1975b, 145; Betzier 1974, 139; Bader 1983, 60. 3 5 Vinski- Gasparini 1973, Taf. 131, 19; Vasic 1977, Taf. 4, 6; Kromer 1976, 411. 3 6 Petrescu— Dimhovita 1977, Taf. 390, Taf. 396, 3. 3 7 Petrescu- Dimhovita 1977, Taf. 381, 2; Novotná 1984, 38. 3 8 Vasic 1977, Taf. 7, 1; Vinski- Vinski- Gasparini 1962, Taf. 5, 67.