Folia archeologica 38.
Vörös István: A Tiszalúc-sarkadi rézkori település állatcsontleletei (Előzetes jelentés)
DIE ZISTEN VON KI RD 137 je eine getriebene Punktreihe ringsum. Am Boden eingeritztes, achtstrahliges „Sternmuster". Tordierte Bügel. H: 19,9, Rdm: 23,6, Bdm: 22,8, Rbr: 0,8 cm. 13. Balogh Ádám-Museum, Szekszárd. Inv.— Nr.: L 44/1933.1. — Dünner Versteifungsreif aus Holz bei dem Rand. 9 Rippen. H: 17,6, Rdm: 20,3, Bdm: 19,6, Rbr: 0,6 cm. Beschädigt. Das Seitenblech ist mangelhaft, die eine Attasche abgebrochen, die andere deformiert. Die Bügel fehlen. 14. Museo Pigorini, Rom. Inv.—Nr.: 54688. — Dicker Versteifungsreif aus Eisen bei dem Rand. 9 Rippen. Tordierte Bügel. H: 20, Bdm: 22 cm. Beim Vergleich ihrer Maße fällt uns auf, daß sie — obwohl zwischen ihnen keine große Abweichung besteht — dennoch zwei Größenordungen vertreten. Von ihnen sind vier unbedingt kleiner; ihre Höhe beträgt 17,6—18, der Randdurchmesser 19,8—20,3, der Bodendurchmesser 19,6—20,2 cm. Ihr Rand wurde um eine dünne Rute gebogen und ist verhältnismäßig schmal, 0,5—0,6 cm breit. Ihre Bügel sind tordiert (der Bügel des im Museum von Szekszárd aufbewahrten Exemplars ist uns unbekannt). Die Maße der in die Kategorie mit größerem Gefäßkörper gehörenden Exemplare übertreffen ohne Ausnahme die der obenerwähnten Zisten. Ihre Höhe beträgt 18,7—20, der Randdurchmesser 21,9—23,1 (bei dem Exemplar Nr. 12: 23,6), der Bodendurchmesser 21,2— 22,2 (22,8) cm. Ihr Rand ist von einem Eisenreif versteift und 1,1 — 1,3 (0,8) cm breit. Auch vor Stjernquist tauchte die Möglichkeit auf, ob diese nach ihrer Größenordnung aufgestellten Gruppen nicht das widerspiegeln, wonach die Zisten nach gewissen Kalibernormen hergestellt worden wären — natürlich mit kleineren oder größeren Schwankungen. Sie unternahm auch den Versuch auf irgendeine einstige Kalibereinheit zurückzuschließen, jedoch hatte sie auf diesem Gebiete keinen bedeutenden Erfolg. 1 5 In ihrer Monographie bearbeitete Stjernquist auch die Typologie der Zisten, u. zw. unter der Berücksichtigung der verschiedensten Gesichtspunkte, wie Form, Maß (Rauminhalt), Verzierung, Konstruktion, Durchmesser-Höhenindex oder die Einzelheiten betreffend die Äusformung der Bügel, des Randes, die Zahl der Bodenringe, die Form der Attaschen usw. 1 0 Sie reihte die von ihr erörterten 13 Zisten aus Kurd ohne Ausnahme in den (mit bewegbarem Bügelgriff versehenen) Standartentyp der Serie II., innerhalb dieses Typs in die „Kurd"-Variante der von Stjernquist Typs als „KM1 PBla" bezeichneten Gruppe mit nach innen gebogenem Mündungsrand und einem Bodenring. Das in Szekszárd aufbewahrte, von uns mit Nr. 13 angegebene Exemplar entspricht ebenfalls dieser Variante. Unter den charakteristischen Zügen des letzteren erwähnt Stjernquist auch den dicken Mündungsrand und das „Sternmuster" des Bodens. 1 7 Diese Züge sind jedoch keine grundlegenden Charakteristika der Variante, wir konnten nämlich anläßlich der ausführlichen Beschreibung sehen, daß nur 4 Exemplare auf ihrem Boden das „Sternmuster" aufweisen, bei 4 Exemplaren ist noch dazu der Rand schmal. Unserer Beurteilung nach schließt dies aber die Möglichkeit der Einreihung in die gleiche Variante nicht aus. 1 5 Stjernquist 1967, I. 135-138. 1 0 Stjernquist 1967, I. 28-41. 1 7 Stjernquist 1967, I. 69.