Folia archeologica 32.
Éva B. Bönis: A kálozi 1. számú „kocsi”-sír
INSTRUMENTA DOMESTICA 165MR £ {САШ A ET VET ERA/VVS AEDHES Abb. 14. Zenichung der Inschrift von Objekt 57 14. ábra Az 57. sz. tárgy feliratának rajza Das Nomen Serenius kommt in Pannonién in den ersten zwei Jahrhunderten der Kaiserzeit nicht vor, nur das Kognomen Serenus; 1 5 auch der Name Diogenes ist bei uns unbekannt. 1 6 In der späteren Periode kommen das Nomen Sereinius 17 und auch das Kognomen Diogenes 1 8 vor. Diese Daten unterstützen unsere Datierung auf die Zeit von Alexander Severus. Die in Pannonién einstweilen als Unikum geltende und ein hohes technisches Können erfordernde silberinkrustierte Inschrift beweist die Erfüllung des Votums durch die legio I. adiutrix. Das Votum beschränkte sich aller Wahrscheinlichkeit nach nicht bloß auf die Errichtung der Inschriftentafel, sondern sie dürfte vermutlich die Inschrift irgendeines Kultgegenstandes gewesen sein. 57. Fragment eines Bron^erobrs (Abb. 13) Das eine Ende des Bronzerohrs ist fragmentarisch, das andere Ende mit dem ursprünglichen profilierten Verschluß noch erhalten. Auf dem Mantel kann querüber eine dreihige gravierte Inschrift gelesen werden. Am Ende der ersten Reihe ist eine Hedera, sodann ein S-Buchstabe sichtbar (Abb. 13—14). Die Inschrift: M(arats) Aure(lius) Cassianus) / et Veteranus / S / aediles. Inv.-Nr. 130.1908.1. Länge des Fragments: 53 mm. Fundort: Potaissa (Turda, Torda, Dazien). Der Gegenstand kam aus der Sammlung von Imre Botár 1 0 durch Ankauf in das Ungarische Nationalmuseum. I. Ba1 5 Mócsy, A., a.a.O. 190. 1 6 Ebenda. 1 7 Barkdc Zi, L., Acta Arch. Hung. 16(1964) Nr. 30/1. 1 8 Ebenda. Nr. 29/60, 63.; 169/24, 25. 1 9 Ardevan, R. — Kusu, A. A., Botár Imre si colecfia sa de antichitâçi. Acta Mus. Porolissensis 3(1979) 387—,