Folia archeologica 17.

László Vértes: Zur Technologie grobgerätiger Silexfunde in Nordungarn

ZUR TECHNOLOGIE GROB GERÄTIGER SILEXFUNDE 29 vor allem das ebendort gefundene Mesolithikum und — in bedeutend gerin­gerem Maße — ein Neolithikum vom Typus des Arka-Tales vertritt. Assoziiert sich dieses Fundmaterial in positiver Weise mit dem Mesolithikum vom Avas­Berg, so muß dieselbe Verbindung eo ipso zwischen dem letzteren und dem anderen, in positiver Assoziation stehenden Fundpaar bestehen. Das bedeutet aber, nun wieder in archäologische Ausdrucksweise übertragen, so viel, daß alle drei untersuchten Kulturen: das Mesolithikum vom Ravaszlyuktető, das Mesolithikum vom Avas und das Neolithikum vom Arka-Tal miteinander hin­sichtlich ihrer Herkunft verbunden sind. 3.2 Wir wären aber auch neugierig zu wissen, in welchen ihrer Parameter die untersuchten Kulturen voneinander abweichen bzw. welche Para­meter, unabhängig von ihrer Entfernung voneinander, denselben Ver­lauf haben. Diese Frage läßt sich am besten in einer graphischen Darstellungsweise unter­suchen, wir haben deshalb die Berechnungen des Mollisonschen Abweichungs­diagramms ausgeführt. Für die kontinuierlich-quantitativen Parameter gilt die Formel des t-Tests M, —M 2 s wo M der Mittelwert und S die gemeinsame Streuung ist, nach folgender Formel : ' к Für die diskontinuierlich-qualitativen Chiquadrat-Werte lautet die Formel M, — M 2 sp wo sp die gemeinsame Streuung vertritt. Die Formel für sp ist: I Р, (100 — Pj) P 2(ioo — p 2) P k(ioo — p k) SP = [/ ^ + Щ f "' ^ Nach erfolgter Durchrechnung erhielten wir die folgenden (aufgerundeten) Werte für den Fall, daß das Mesolithikum vom Ravaszlyuktető als Ausgangs­punkt betrachtet wird und die Abweichungen von diesem berechnet sind : Fundort Länge Länge Breite Retusch­winkel Schlag­winkel Werk­zeug­typen Bifazia­lität Arka, Neolithikum + 6 —3 + 2 + 0,2 + 4 —16 Avas, Mesolithikum + 3 —5 —7 + 2 + 26 + 62 Ravaszlyuktető, Streufund + 4 —0,6 —6 —3 + 51 + 53

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