Folia archeologica 11.

P. Lipták: Anthropologische Funde von Ócsa aus der Sarmatenzeit

Anthropologische Funde von Ócsa aus der Sarmatenzeit 93 2. Ócsa, Sarmatenzeit (III- IV. Jh.) Grab Nr. Invent. Nr. 9997 9998 4. 9999 Erhaltungszustand des Schädels Alter Geschlecht Unvollst. Calvarium Mat. 2 Kalotte in gutem Erhaltungszustand Mat. ? Unvollst. Calvaria und Unterkiefer Ad. 9 Norma verticalis Allg. Charakterisie­rung des Schädels Ellipsoid Okzipitalregion und Schädelbasis fehlen Sphäroid Hyperbrachykran Okzipitalregion abgerundet Pentagonoid Dolichokran Hypsikran Akrokran Stirn Glabella Eher breit hoch, steil I Stenometop hoch, steil I Eurymetop mittelhoch, steil I Norma occipitalis Prot. occ. ext. Proc. mastoideus Abgerundet Klein Bombenförm'g 0 Hausförmig 0 Klein Gesicht Fossa canina Mittelbreit, rechter Jochbogen fehlt Seicht ­­Augenhöhle Hypsikonch mässig eckig ­­Nase Nasenstachel Chamaerrhin gerade, mittelmässig vorstehend I ­­Unterkiefer ­­Sehr grazil Skelett ­­Einige nicht meßbare Skelettknochcn­fragmente Bemerkung Schädel verhältnismäßig dickwändig ­Sutura metopica. Abflachung der Lamb­daregion, kegelför­mige Okzipitalregion Grab 4, Nr. 9999. — Bloß der unvollständige Hirnschädel und der leicht beschädigte Unterkiefer blieben erhalten. Von grazilem Körperbau, sicher­lich von einer Frau. Charakterisiert von einer sehr entschiedenen Abflachung der Lambdaregion. Sutura metopica. Die Nähte sind auch endokranial noch offen. Gleichfalls dolichomorph wie der Frauenschädel von Nr 9997, doch graziler, von dem er sich unter diagnostischem Gesichtspunkt durch den sich in der Norma verticalis zeigenden pentagonoiden Schädelumriß gut differen­ziert. Unserer Beurteilung nach gehört er dem grazilmediterranen Typus an.

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