Folia archeologica 6. (1949)
KOREK JÓZSEF: A ZENTA-BÁTKAI RÉZKORI TEMETŐ ÉS AENEOLITIKUS TELEP
42 FOLTINY: DIE LASITZER KULTUR IN DER UMGEBUNG VON SZEGED if Ж JFarbe : grau. H: 23, Mw: 14, Bdm: 11 cm. Laut einer Aufzeichnungwurde mit dieser Urne zusammen ein Bronzearmband (Taf. XXII, 10) und zwei Bruchstücke mit Brandspuren gefunden (Taf. ХХП, 11—12). 5. Annähernd halbkugelige Schüssel mit Warzenhenkeln und dazwischen mit leicht ausgezogenen Zipfeln, die mit kleinen eingestochenen Punkten umrahmt sind (Taf. XVII. 13). Das Gefäss ist gut geschlickt und gebrannt. Farbe: rot. H: 8, Ww: 23, Bdm: 9 cm. 6. Kleine Henkelschale mit leicht ausla•dendem Rand. Das graufarbige Gefäss ist gut .geschickt und klingend gebrannt (Taf. XVII, 9). Ji: 6, Mw: 6. Von den gräberweise nicht trennbaren, ah er doch aus Gräbern stammenden Funde bringen wir einige Abbildungen: 7. Henkeltasse mit annähernd zylindrischem Hals, einer Punktreihe an der Schulter und vier kleinen Warzen am Bauchumbruch (Taf. XVIII, 8). 8. Zweihenkeliges Gefäss mit zylindrischem Hals und Warzenverzierung (Taf. XVIII, 14). 9. Gefäss mit ausladendem Hals, kugeligem Bauch, und zwei Henkeln. Am Hals und an der Schulter kann man horizontale und Zickzacklinien beobachten (Taf. XVIII, 9). 10. Zweihenkeliges Gefäss {Taf. XVIII, 7). 11. Henkelkrug mit kugeligem Bauch (Taf. XVIII, 10). 12. Zweihenkelige Fussschüssel (Taf. XVIII, e;. 13. Bruchstück einer Schüssel (Taf. XVIII, I). Unter dem Rand ist an einer Stelle eine längliche Warze, an einer anderen ein kleiner Henkel sichtbar. 14. Bruchstück einer ähnlichen Schüssel <ïaf. XVIII, 2). An einer Stehe mündet der Rand in einem Zipfel aus. 15. Halbkugelförmige Schüssel (Taf. XVIII, 3) mit durchlochten Warzen unter dem Rand und je einem Loch rechts und links. 16. Bruchstück eines Gefässes mit Warzen •an der Schulter (Taf. XVIII, 4). 17. Bruchstück einer Schüssel mit niederem Fuss (Taf. XVIII, 5). Unter dem Rand ein bandförmiger Henkel, darüber biegt der Rand zipfelförmig aus. 18. Urne mit Buckelverzierung (Taf. XVIII, II). Das Gefäss mag ursprünglich einen bandförmigen Henkel gehabt haben. Im Gebiet des Friedhofes kam ein Gefäss als Streufund mit zwei ansa lunata Henkel» zum Vorschein (Taf. XVIII, 12). Auch Bronzegegenstände wurden gefunden, die als Streufunde zu werten sind: zwei Spiralarmbänder mit achtfachen Windungen (Tai. XXII, 8—9), zwei halbmondförmige Anhänger (Taf. XXII, 2—3) und die Bruchstücke voa ähnlichen Anhängern (Taf. XXII, 1., 4—7)* * * * Einen anderen hier einzureihenden Fundkomplex bilden die Funde von Kiskundorozsma (Abb. 1, 2). Auch hier hat Franz Móra die Grabungen (vom 2—12. Mai 1932) am Acker von Kálmán Oláh geleitet. Bei dieser Gelegenheit hob er 27 Gräber. Die Fundstelle wird als Dorozsma-E im Inventar des Städtischen Museums von Szeged in Evidenz gehalten. Im weiteren wollen wir auch diese Gräber näher beschreiben: Grab 1. T: 130 cm. Grab 2. T: 200 cm. Gmb 3. T: 180 cm. Diese drei Gräber wurden ausgeraubt. Grab Jf. T: 190 cm. Eine grosse Urne mit doppelkonischem Bauch und annähernd zylindrischem Hals, an deren Schulter eine Fingertupfenleiste sichbar ist Taf. XIX, 1), enthielt nebst gebrannten Knochen Bronzegegenstände, die durch den Brand verunstaltet sind. Die Urne ist mittelmässig geschlickt und gebrannt, die Farbe ist bräunlichgrau. H: 47 cm, Mw : 23 cm, Bdm: 14 cm. Bronzebeigaben in der Urne: Bruchstücke eines Armbandes (Taf. XXV, 1—2, 4), ein durch den Erand verunstaltetes Bronzeblech (Taf. XXV, 3), Bruchstück einer Bronzespirale (Taf. XXV, 16; und eine längliche Knochenperle (Taf. XXV, 6). Im Grabungsbericht finden wir zwar keine Erwähnung, aber nach der Signatur kann ea festgestellt werden, dass dieses Grab noch eine Schüssel barg, deren ausladender Rand mit vier Zipfeln verziert ist und einen Henkel hat (Taf. XIX, 3). Das Gefäss ist gut geschlickt und gebrannt. Farbe: rot. H: 6, Mw: 21, Bdm: 8 cm. Grab 5. In einer schlecht erhaltenen Urne (Taf. XXVI, 2) befanden sich gebrannte Knochen. Die Urne konnte nicht zusammengestellt werden, aber nach den Scherben geurteilt mag sie die Form von Taf. XIX, 6. gehabt haben. . . > —