Szilágyi Mária: Domeniul de la Jimbolia - Das Landgut von Hatzfeld - A Zsombolyai uradalom (Székesfehérvár, 2016)

A Csekonicsok - Neves családtagok

DOMENIUL DE LA JIMBOLIA | DAS LANDGUT VON HATZFELD | A ZSOMBOLYAI URADALOM Szilágyi Mária - Anica Draganic Decesul său a declanşat şi la Budapesta multă compasiune, unde, potrivit gazetelor, drapelul a fost arborat în bernă pe toate clădirile Societăţii de Cruce Roşie. Moştenirea Leonei Lipthay, văduva lui loan Csekonics, era compusă Gemäß den Taufregistern wurde Leona Rosalia Mária Julianna Lipthay am 30.08.1821. in Lovrin geboren und seine Taufpaten waren József Csekonics und Júlia Jankovich (MNL FML XIII. 5. 28. d.). In mehreren Quellen erscheint sie als Leonie, sie wurde wahrscheinlich so genannt. Im Gegensatz zu ihrem Ehemann hat Frau János Csekonics, Leona Lipthay von Kisfalud ein sehr lebhaftes Gesellschafftsleben gehabt; sie war diejenige bei den Csekonics's, von der die Zeitungen am meisten geschrieben haben. „Vasárnapi Újság” schrieb über sie, dass „die Frau von Csekonics János in ihrer Jugend mit ihrer Schönheit und Geist ein gefeiertes Mitglied der vornehmen Gesellschaft von Pest war” (Vasárnapi Újság, 1903. Nr. 18.). Ihre rebellische Art Diese Art ihrer Tätigkeit zeigte sich schon während des 1848-1849-er Freiheitskampfes, an dem sie als Patriotin aktiv teilnahm. Am roten Zweig des dreifarbigen Bandes der freiwilligen Nationalwache, an deren Rekrutierung sie mitgeholfen hat, stand: „Csekonics Lipttay Leona am 17. Sept. 1848.” (MOLNÁR, 1971. 110.). Sie kam deswegen sogar ins Gefängnis. Inspiriert durch diese Ereignisse schrieb Mihály Vörösmarty eines seiner schönsten Gedichte an Leona (Torontál, 1903. Nr. 74.), das Gedicht Emlékkönyvbe (Ins Gedächtnisbuch) von 1849. Der „Békésmegyei Közlöny” schreibt, dass die Freifrau von einer Person ähnlichen gesellschaftlicher Stellung angezeigt wurde, wonach sie verhaftet wurde. Sie ist als ungarische Braut mit Haarband in den Nationalfarben zur Polizei von Groß- betschkerek gegangen (Békésmegyei Közlöny, 1904. Nr. 81.). Es ist interessant, dass sie nach der Revolution und dem Freiheits­kampf bis 1857, dem Besuch von Franz Josef in Ungarn die Trauer nicht abgelegt habe. Darüber schreibt die Presse so: „Als im Frühling von 1857 Franz Josef der I. seine junge Ehefrau zu uns mitgebracht hatte, wurden zu Ehren der hohen Gäste zahlreiche Festlichkeiten organisiert... das größte Aufsehen während der Festlichkeiten hat jedoch die durch die Ereignisse von 1848-1849. bekannte große Patriotin, Freifrau Leona Lipthay, die Ehefrau von János Csekonics, erregt, als sie in einem grünen mai degrabă din bunuri mobile, bani, carnete de cecuri, bilete de loterie, acţiuni. Moştenitorii Endre şi Margareta şi-au primit drepturile în bani lichizi (MNL FML XIII. 5. 5. d. 4.). Seidenkleid mit einem einfachen Haarreif mit Diamanten - nach den Tagen von Oktober 1849 hat sie zum ersten mal ihre Trauer abgelegt - erschien.” (Torontál, 1903. Nr. 75.). Nicht nur auf dem Lande zog sie die Gesellschaft an, sondern auch in Pest, in ihrem Palast in der Kecskeméter Straße wurden stets Zusammenkünfte organisiert, Auf ihren Bällen, vor allem nach dem Ausgleich, erschienen sogar mehrmals die Mitglieder der kaiserlichen Familie. Über ein solches Ereignis berichtet das Blatt „Esztergom és Vidéke”: „Nachdem der Thronfolger den nächsten Tag der ungarischen Kunst gewidmet hat, hat er mit seiner Frau und seiner Schwester ein ungarisches Großgrundbesitzerhaus der Witwe des Grafen János Csekonics, wo er zahlreiche Mitglieder der Familie angetroffen hat und wo die erlauchten Nachkommen des Hauses Habsburg-Lothringen sich so wohl und heimisch gefühlt haben, dass sie bis zum Morgengrauen blieben." (Esztergom és Vidéke, 1888. Nr. 14. ). Vermutlich ist an den Bällen nicht die ältere, sondern die jüngere Schwester Rudolfs, Prinzessin Maria Valeria erschienen, wie es auch aus dem im Familienarchiv aufbewahrten Privatbrief auch hervorgeht (MNL FML XIII. 5. 5. d. 4.). Wie ihr Gatte, so auch sie war durch ihre Wohltätigkeit bekannt. Unter anderem war sie die Vorstandsvorsitzende des Karitativen Basars Gutes Herz (ÚJVÁRI, 2001. 62.). Das Motto der Gattin von János Csekonics war: „Gegen Wasser verkaufen wir Feuer! Gegen Durst geben wir Sekt. Und den Armen - ein gutes Her.” (Vasárnapi Újság, 1888. Nr. 21.). Der Maler Fülöp Elek László hat im Jahr 1900 die Große Staatliche Goldmedaille mit dem Portrait von Frau János Csekonics gewonnen (GERGELY). Die Gräfin verstarb in 1903 in Hatzfeld, ihrem damaligen Wohnsitz, im Winterschloss. Das gesamte Zubehör für ihre Beisetzung wurde aus Budapest mit dem Zug nach Hatzfeld gebracht, darunter: der Sarg mit Spiegeldeckel, Sargdecke aus Damast, beschriftete Bronzetafel für den Sarg, doppelter Familienwappen und Kerzen. Die Trauernachricht wurde im FAMILIA CSEKONICS | DIE FAMILIE... | A CSEKONICSOK 35

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