Esztergom Évlapjai 1988

István Huszár: Német nyelvű rezümék

RAJMUND HEGEDŰS BEITR&GE ZUR GESCHICHTE VON ESZTERGOM (1683—1705) Der Verfasser versucht den Leser mit drei verschiedenen Abschnitten der Geschichte Esztergoms bekanntzumachen: — Der Wiederaufbau der Festung. — Die Einführung der Kamarelwirtschaft. — Kampf um die altén Privilegien. — Nach der Rückeroberung der Stadt musste gleich mit dem Wie­deraufbau und der Fortifikationsarbeit der Festung begonnen werden, denn die Türkén waren noch in unmittelbare. Náhe und liessen sich fast jeden Tag unter der Festung sehen. Zu den Arbeiten aber gab es in der ersten Zeit weder Gelb noch Material, und es vergingen einigen Monate bis sich die Lage verbesserte. Die Normalisierung der Lage in Estzergom war auch für die Heeres­íührung wichtig und unentbehrlich. Der Proviantoffizier Pirringer ver­langte neben dem Baumaterial auch „Einen Medicum und medicin", und kurz darauf wurde Dr. Johann Christian Auer zum Chirurgen von Esz­tergom ernannt. Aus Oberungarn kamen Bergleute, die bei den Bauar­beiten mithalfen, man kam aber mit den Arbeiten im harten Winter­wetter nur langsam vorwárts. Estergom galt als Ausgangspunkt kommender Feldzüge. Deshalb wurde in Tata eine Garnison errichtet, auch sorgte man für die Aus­besserung und Fortifikation samtlicher Festungen zwischen Esztergom und Légrád. In Esztergom selbst wurde ein Munitionslager aufgestellt, auch der Schifftransport wurde zwischen Pozsony und Esztergom gere­gelt. Zu diesem Zweck baute der Brückenmeister Jákob Herssel schon am Ende 1683 die erste fliegende Brücke bei Esztergom. Der Schiffsverkehr war nicht nur wegen den Lieferungen des Krie­gesmaterials wichtig, es sollt eauch auf der Donau eine Verteidigungs­linie hergestellt werden da die Türkén auch über eine Donauflottille ver­fügten. Einer Verordnung nach sollten wenigstens 20 Schajkas ausgerüs­tet werden. Auch sorgte man für einen Nachrichtendienst zwischen Esz­tergom und Buda, denn die Türkén hielten Vác und Visegrád noch im­mer besetzt. Die Rückeroberung beider Festungen erfolgte erst im Som­mer 1684, ais Kari von Lotharingien mit seinem Heer gegen Buda zog. Die Belagerung von Buda verlief zwar erfolglos, aber durch die Rücker­oberung von Visegrád und Vác kamen zwei wichtige Stützpunkte in die Hánde des kaiserlichen Heerführers. Das náchste Jahr verging auch nicht ohne Feldzüge. 1685 versuchten die Türkén die Festung von Esztergom zurückzuerobern. Die Besatzung von Esztergom (2700 Mann) hátte dem weit überlegenen türkischen Heer auf die Dauer keinen Widerstand leis­ten können, ware ihnen Kari v. Lotharingien mit seinen 44 000 Soldaten nicht zur Hilfe geeilt. Er schlug die Türkén bei Esztergom, und mit die­sem historischen Sieg wurde auch der Weg nach Buda frei. — Der Krieg kostete viel Geld, aber Geld hatte man nie genug, Deshalb kehrte man zu der altén Parole zurück: Der Krieg soll sich selbst 404;

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