Esztergom Évlapjai 1983

Rezümék

TIBOR NAGYFALUSI: „UNENDLICHE WIEDERGEBURT" Gespráche mit Ágoston Kollányi — über seinen Lebensweg und über seine in diesen Weg mündenden Esztergomer „Pfade". Ágoston Kollányi, der berühmte Regisseur von fast hundert popular­wissenschaftlichen Filmen, wurde in Esztergom geboren. Sein Vater war Postangestellter, er selbst studierte an der Universitát in Budapest Mathematik-—Physik. Er ist heute Kossuthpreistráger, Verdienter Künstler, seit 1972 Herrvorragender Künstler der UVR, und Ehrenbürger der Stadt Esztergom. Als man die Balassa Bálint Gesellschaft im Jahre 1980 reorganisierte, wurde er zum Vorsitzenden der Gesellschaft gewáhlt. In den Gespráchen berichtet Ágoston Kollányi über seine Jugendjahre. über die verschiedenen Wege und Pfade, die er gehen musste, um als Endziel zur Filmkunst zu gelangen. Er spricht auch heute noch als Siebzigjáhriger tief gerührt und mit grosser Anerkennung von dem Gymnasium der Benediktiner, von seinen Lehrern und den Bürgern der Stadt, denen er sehr viel zu verdanken hat. Seine Gebundenheit an die Geburtsstadt lebt auch heute noch sehr stark in ihm. Sein Leben und künstlerisches Schaffen ist ebenfalls eine unendliche Wiedergeburt, denn f-onst wáre es für ihn fast unmöglich gewesen, der Entwicklung der Filmkunst, die in den 50er Jahren von ganz wenigen kultiviert wurde, einen solch grossen Aufschwang zu verleihen. Heute spricht man in der internationalen Welt der wissenschaftlichen Filmé mit Recht von einer „ungarischen Schule", dieser Erfolg ist grösstenteils Ágoston Kollányi zu verdanken. Von seinen Werken seien folgende hervorgehoben: Die Struktur der Materie, Wiegen, Die Tiere antworten, Noahs Archen, Unendliche Wie­dergeburt. Er ist aber auch der Schaffer von kleineren Filmen, welche die Kunst grosser Maler, Keramiker (Szőnyi, Kovács, Gorka, Gádor) derstel­len, oder die ungarische Kunst des Mittelalters zum Thema wálilten. Er wollte dem Zuschauer durch seine Filmé exakte wissenschaftliche Kennt­nisse übermitteln mit alldem, was die Kunst emotionell erreichen kann. Das Gesprách ist voller Lyrik, es ist das Gstandnis eines grossen Künstlers und wahren Menschen. 564

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