Esztergom Évlapjai 1983
Rezümék
JÁNOS KUN — KONSTANTIN VUKOV: ESZTERGOM — ST. THOMASBERG In der Praxis der Stadtrekonstruktionen brachte das sparsamere Wirtschaftsleben neue Tendenzen mit sich: die Rehabilitation der Stádte. Es handelt sich hier um die-Aufbewahrung der wertvollen und brauchbaren Gebáuden, um das Beibehalten der naturschönen Umgebung. In Esztergom wollte man den Thomasberg vor einem Jahrzenten völlig abreissen, es wurden grossartige Bauten geplant. Heute wissen wir schon, dass diese Pláne stark übertrieben waren. Die Neubelebung des St. Thomasberges möchten wir in der Zukunft mit der Rehabilitation dieses Stadtteiles erreichen. Das Ziel ist der priváté Neuaufbau der Wohnungen, die aber ihre Stimmung, ihren historischen Charakter beibehalten. Dadurch kann das Wohnvier1,el für die Zukunft gerettet werden und es kann sich zugleich dem mit kommunalen Einrichtungen gut versehenen Stadtzentrum und dem neuen Wohnviertel „Bánom" gut anschliessen. Die Rehabilitationsarbeit beginnt mit dem Ausbau der Kanalisation. Eine weitere wichtige Arbeit ist jene Werte zu schützen, die unter Kunstdenkmalschutz stehen. Der St. Thomasberg ist auch von den Touristen beliebt. Seine kleinen Gassen aus dem 18. Jahrhundert weisen eine besondere Stimmung auf. Die Stationen des Kalvarienberges bieten sowohl den Kunstkennern als auch den Stadtbesuchern ein attraktives Erlebnis, ausserdem hat man oben vom Berge aus einen wundervollen Blick auf die Burg und Stadt. Spáter könnte eine dort errichtete Gaststátte ebenfalls dem Fremdenverkehr dienen. Im Jahre 1981 wurde für den Plan der Stadtregelung ein Preisausschreiben veröffentlicht, welches auch bei der Rehabilitation des St. Thomasberges gute Dienste leisten wird. Es wurden 22 Pláne eingereicht, von denen die drei besten wertvolle Vorschláge enthalten. Der St. Thomasberg wartet schon seit Jahrzehnten auf eine Wiederbelebung. Die Konzeption der letzten Jahre ermöglicht auch diesem Gebiet, sich in das entwicklungsfáhige Leben der Stadt Esztergom einzuschalten. 505