Bélai Iván [et al.]: Köztéri alkotások
VI. Utószó
ten der Wartung stiftete er einen Fonds. Da sich morgens an dieser Stelle die Ochsen- und Schweinehorden sammelten, wurde die Umgebung des Kreuzes sehr verunstaltet. Mit den angewachsenen Zinsen des Fonds umfriedete man 1900 das Kreuz mit einem Eisengitter. Bei diesem Kreuz befand sich die zweite »Szene« der Fronleichnahmsprozession. 181. Vor dem János-Brunnen ließ der deutschsprachige Bürger József Plank 1802 ein schönes Kreuz aus rotem Marmor errichten für dessen Wartung er einen Fonds stiftete. Es findet sich darauf folgende Inschrift: Ließ 1802 József Plank errichten, 1903 Michael Jaskovitz renovieren. Es SCeht heute noch, daneben führt die festgepflasterte Straße zur Kapelle. 182. Steinkreuz am Cigány-Brunnen. Laut der deutschen Inschrift wurde es 1802 von Jakab Pintér und dessen Garrin Regina Schindler aufgestellt. István Sebök und seine Gemahlin Anna Újhelyi ließen es renovieren. Das aus einem Stück Sandstein gemeißelte Kreuz mit Corpus, sowie die darunter stehende kleine Madonnenstatue sind leider schon in sehr schlechtem Zustand. Dabei hatte der Landwirt und Bürger der Königsstadt Jakab Pintér sein sich damals ständig vermehrendes Vermögen für die Anfertigung des Kreuzes verwendet. 183. Im Park neben der Kirche von Szentgyörgymezö errichtete der ortsansässige Landwirt 1811 ein Steinkreuz. Zur gleichen Zeit ließ er an der Maröti-Straße ein aus Stein gemeißeltes St.Wendelin-Kreuz aufstellen, das aber heute spurlos verschwunden ist. Im Zuge der Gestaltung des Platzes wurde auch im Umfeld des Kreuzes ein Park angelegt und mit Bäumen bepflanzt. Bei der Fronleichnahmsprozession befand sich an diesem Kreuz die vierte und letzte Szene, die »Laubhütte«. 184. Unter dem Szamár-Berg wurde 1812 durch András Neumann neben den Wiesen ein Holzkreuz errichtet, das man 1885 durch ein Steinkreuz ersetzte. Darauf findet man folgende Inschrift: Stiftere András Neumann. Die Bewohner von Szentgyörgymezö kennen es auch unter dem Namen Rotes Kreuz. Die vom Kettőspince kommende Straße kreuzt hier den zum Szamár-Berg führenden Weg. 185. Kreuz vom Ispita-Berg. Das mächtige Kreuz wurde zusammen mit dem Corpus aus dem Kalkstein des Scrázsa-Berges gemeißelt. 1813 ließ esjänos Szölgyémi, der bereits seit dem Jahre 1797 im Besitz des Bürgerrechts war, 114 aufstellen, wobei er für die Wartung einen Fonds von jo Forint einrichtete.