Bélai Iván [et al.]: Köztéri alkotások

VI. Utószó

177. Steinkreuz vom Arany-Berg, der Corpus ist zusammen mit dem Kreuz aus einem Stück gemeißelt. Der Zeitpunkt seiner Errichtung war das Jahr 1798, wie sich aus der darauf befindlichen Inschrift entnehmen läßt. In der Inschrift kommen leider nur Monogramme vor S P., T S. 1798. sowie K.M.. l.P 1852. Laut Aufzeichnungen können wir in den ersten Buchstaben den Namen von Sebastian Pethö vermuten, der im 18. Jh. Stadtrichter war. 178. An der Ecke Dobogökö-Straße-Galagonyäs-Straße stand dereinst ein Steinkreuz, auf dessen alten Steinsockel 1994 bei der Renovierung ein Holz­kreuz mit Metallcorpus errichtet worden war. Das ursprüngliche Kreuz hatte der Bäckermeister Imre Balogh 1800 mit einem Fonds von 6 Forint am Rande der Hanffelder aufstellen lassen. 1933 renovierten es Gyula Tóth und seine Gattin Anna Tóth. Dem Ehepaar war viele Jahre hindurch noch kein Kind geboren worden, deshalb legten sie das Gelübde ab, das in der Nähe ihres Wohnhauses stehende Kreuz zu renovieren, falls Gott ihren Kinder­wunsch erfüllen sollte. Anna Tóth gebar Zwillinge. Später gab es hier wegen der unmittelbaren Nähe der sowjetischen Kaserne, viel Schwerverkehr. Ein­mal stieß ein LKW das Kreuz um und beschädigte es. Die Anrainer stellten es etwas zurückversetzt, an einem geschützteren Platz, wieder auf. Das Kreuz wird ständig gewartet. 179. An der Straßenkreuzung vor dem »Kettöspince« befindet sich ein Marienbild. Ein Ahne der Familie Móczik (Cirok Mócik) baute um 1800 am Rande seines Feldes eine kleine Nische, in die er das Marienbild stellte. Heute findet man anstelle des Bildes eine kleine Statue in der Nische. Die Familie pflegt sie heute noch. In der Zwischenkriegszeit kauften die Großhändler in der Umgebung von den heimkommenden Bauern die Kirschen, Sauer­kirschen, Johannisbeeren, Pflaumen und Tomaten. Vor dem 2. Weltkrieg hät­ten die Franziskaner gerne an der Stelle des Marienbildes so eine Kapelle bauen wollen, wie jene beim St. János-Brunnen. Dies wurde nicht gestattet, weil es sich hierbei um einen Triangulationspunkt handelt und er als solch­er in den Militärkarten verzeichnet ist. Nach dem Krieg wollte man die Nische abreißen, was jedoch Fr. János Győri, geb. Anna Cirok Móczik, nach langen Bemühungen verhindern konnte, in dem sie sich auf die Militärkarten berief. Heute befindet sich hinter der Nische der Campingplatz »Vadvirág«. 180. 1801 errichterte Ferenc Hegedűs auf dem Platz neben dem ehemaligen Primatial major (heutigen Dózsa-György-Platz) ein Steinkreuz, für die Kos-

Next

/
Oldalképek
Tartalom